Nie mehr ohne: Warum ein Ausparkassistent so sinnvoll ist

Über den Sinn so mancher Assistenzsysteme lässt sich streiten: Zum Beispiel darüber, ob man im 170.000 € teuren Porsche Cayenne noch ein Nachtsichtgerät für 2.300 € braucht. Der Ausparkassistent, oder auch Rear Traffic Alert oder Querverkehrswarner genannt, hat sich in den letzten Jahren zu unserem Lieblings-System entwickelt, zumindest was das Rangieren auf Parkplätzen bzw. das Fahren in der Stadt angeht!

Macht das Rangieren auf Supermarktparkplätzen ungemein leichter
Jedem bekannt sind mittlerweile Parkpiepser, die den Abstand zu Hindernissen anzeigen, die unmittelbar in der Nähe des Fahrzeugs sind. Genauso wichtig ist aber folgende Situation: Man fährt auf einem Supermarktparkplatz aus einer engen Parklücke und übersieht ein herannahendes Fahrzeug. Passiert das Ganze dann noch in Bayreuth, wird der herannahende sicher nicht bremsen. Stattdessen wird man aber mit dem Ausparkassistent früh genug gewarnt: Er erkennt im Gegensatz zu Parkpiepsern auch herannahende Fahrzeuge, die z.B. noch 20 Meter (oder weiter) entfernt sind. Gewarnt wird meist optisch und akustisch. Wie das genau aussieht, zeigen wir hier beim Skoda Fabia im Video. Manche Ausparkassistenten, z.B. im VW Golf oder Polo können auch eine Notbremsung einleiten, wenn eine Kollision droht.

Cross-Traffic-Alert bei Volvo: Reichweite der Radarsensoren

Tipp: Häufig günstig in Kombination mit Toter-Winkel-Warner
Damit der Ausparkassistent querenden Verkehr hinten erkennt, werden zwei Radarsensoren an den Ecken des Hecks benötigt. Sie braucht man auch für einen Toter-Winkel-Warner, der z.B. auf der Autobahn vor Fahrzeugen im Toten Winkel warnt und das meist per LED im Außenspiegel signalisiert. Oft gibt es deshalb diese beiden Ausstattungen – Ausparkassistent und Toter-Winkel-Warner – im Paket. Im Skoda Fabia ist beides z.B. schon ab 240 € Aufpreis zu haben.

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