Der Mercedes GLE erhält bereits sein zweites Facelift – intern auch als zweites Mopf bezeichnet. Dabei bleibt vieles technisch vertraut, gleichzeitig bringt Mercedes neue Assistenzsysteme, ein überarbeitetes Digital Light, aktualisierte Software mit MB.OS und neue Komfortfeatures ins große SUV. Besonders interessant: Trotz Modernisierung bleibt die breite Motorenpalette vom Reihensechszylinder bis zum V8 erhalten.
Wir konnten uns die wichtigsten Neuerungen bereits ansehen.
Neues Digital Light mit Pixeltechnik und bis zu 600 Meter Fernlichtreichweite
Ein zentrales Technik-Update betrifft die Scheinwerfer. Das bekannte Digital Light arbeitet im Facelift weiterhin unter gleichem Namen, nutzt nun aber eine neue technische Basis mit rund 25.000 Pixeln.
Diese neue Generation soll laut Mercedes:
mehr Lichtleistung ermöglichen
bis zu 40 % Energie sparen
eine Fernlichtreichweite von bis zu 600 Metern erreichen
Zusätzlich bleiben Projektionsfunktionen möglich, etwa zur Darstellung von Spurmarkierungen oder Baustellenhinweisen. Allerdings gilt weiterhin: Digital Light ist optional erhältlich, ebenso einzelne Projektionsfunktionen.
In der AMG Line gehört hingegen das beleuchtete LED-Band im Grill serienmäßig zur Ausstattung.

Nur dezente Änderungen am Exterieur
Da es sich bereits um das zweite Facelift handelt, bleiben grundlegende Karosseriedaten unverändert. Länge und Kofferraumvolumen entsprechen weiterhin dem bisherigen Modell.
Optisch fällt vor allem das überarbeitete Black-Panel-Design an der Front auf. In Verbindung mit AMG-Line-Elementen wirkt der GLE weiterhin sportlich, allerdings zeigt sich im Detail eine stärkere Kunststoffprägung als früher.
Die Felgen bleiben ebenfalls weitgehend bekannt. Angeboten werden weiterhin Größen zwischen 20 und 22 Zoll.
Neu hinzugekommen sind optionale Außensounds, die beim Ein- und Aussteigen abgespielt werden können.

Luftfahrwerk weiterhin optional verfügbar
Beim gezeigten Fahrzeug handelt es sich um den Plug-in-Hybrid GLE 450e. Dieser kann optional mit Airmatic-Luftfahrwerk ausgestattet werden, das bereits im Vorgänger ein sehr komfortables Fahrverhalten ermöglicht hat.
Die aufwendigere E-Active Body Control bleibt weiterhin bestimmten Varianten vorbehalten und ist beim Plug-in-Hybrid nicht verfügbar.
Praktisch: Über das Luftfahrwerk lässt sich das Fahrzeugniveau beispielsweise zum Beladen des Kofferraums absenken.
Innenraum jetzt mit Superscreen-Optik und MB.OS
Im Innenraum zeigt sich die größte Veränderung. Der GLE übernimmt zahlreiche digitale Elemente aus neueren Mercedes-Modellen wie dem GLC oder der S-Klasse.
Dazu gehören unter anderem:
drei Displays mit jeweils rund 12 Zoll
serienmäßiges Beifahrerdisplay
neue Menüstruktur mit größeren Icons
MB.OS in aktueller Version
Integriert sind unter anderem:
Google Maps Navigation
Microsoft-KI
zusätzliche Mercedes-KI-Funktionen
Bis zu 40 Apps lassen sich installieren. Auch Media-Streaming über Plattformen wie YouTube ist möglich.
Mercedes spricht hier von einem wassergekühlten Zentralrechner für das Infotainment.
Trotz neuer Software bleibt ein Teil der klassischen Bedienstruktur erhalten. Dazu gehören physische Bedienelemente sowie das bekannte Trackpad in der Mittelkonsole.

Serienmäßiges Panorama-Glasdach und optionales Head-up-Display
Ein Panorama-Glasdach gehört nun serienmäßig zur Ausstattung. Optional erhältlich ist weiterhin ein Head-up-Display mit erweiterten Navigationsfunktionen.
Auch im Detail bleibt der GLE hochwertig verarbeitet – etwa durch Echtmaterialien wie Holz, klassische Schalter und bekannte Komfortfunktionen wie beheiz- und kühlbare Becherhalter.
Neue Assistenzsysteme bis Level 2+
Ein weiterer Schwerpunkt des Facelifts liegt auf den Assistenzsystemen. Hier setzt Mercedes auf mehrere Ausbaustufen unter dem Namen MB Drive.
Bereits serienmäßig enthalten:
Distronic Abstandstempomat
Optional verfügbar:
aktiver Lenkassistent
Ampel- und Stoppschildassistent
erweiterte Assistenzpakete
Mit MB Drive Assist Pro ist technisch sogar Level-2+-Fahren vorbereitet. Dazu gehört unter anderem eine Punkt-zu-Punkt-Navigation mit automatischer Führung entlang der Route.
Die Hardware ist bereits vorhanden. Eine Freigabe für Hands-off-Fahren in Deutschland steht aktuell jedoch noch aus.
Große Motorenauswahl bleibt erhalten
Trotz zunehmender Elektrifizierung bleibt die Motorenpalette breit aufgestellt. Angeboten werden weiterhin:
GLE 350 Diesel
GLE 450 Reihensechszylinder
GLE 450e Plug-in-Hybrid mit bis zu 100 km elektrischer Reichweite
GLE 580 V8
Alle Verbrenner erhalten einen integrierten Startergenerator der zweiten Generation. Zusätzlich wurde die Reibung in den Motoren reduziert. Beim Diesel kommt außerdem ein elektrischer Heizkatalysator zum Einsatz.
Je nach Motorisierung beträgt die maximale Anhängelast bis zu 3,5 Tonnen.
Damit bleibt der Mercedes GLE auch nach dem zweiten Facelift ein technisch umfangreich ausgestattetes SUV mit moderner Assistenztechnik und weiterhin großer Motorenauswahl.
Dieser Text ist auf der Basis unseres YouTube Videos mit einer automatischen Transkription entstanden.
