Shell & Geely: Hightech-Entwicklung in Hamburg

[Anzeige] Fast alle Kraftstoffe für Formel 1 Rennen kommen aus dem Shell Technology Center in Hamburg! Seit 1956 forscht Shell in Hamburg-Harburg an Kraft- und Schmierstoffen (z.B. Shell Helix Ultra) und führt ausgiebige Fahrzeugtests durch. Wir waren im Rahmen der Partnerschaft von Shell und dem chinesischen Pkw Hersteller Geely zu Besuch in Shells weltweit größtem Forschungszentrum. Nach elf Jahren gemeinsamer Forschung gehen momentan mehrere Geely Boyues auf einen 20-tägigen Roadtrip mit Start im chinesischen Xi’an über 18.000 Kilometer und neun Länder.

Das 7DCT: Sämtliche Einzelteile wurden von Shell Belastungstests unterzogen

Gemeinsame Entwicklung eines Doppelkupplungsgetriebes
In den letzten elf Jahren war Shell in die Entwicklung zahlreicher Antriebsstränge involviert. Eine der spannendsten Herausforderungen dabei war die Entwicklung des perfekten Öls für Geelys erstes, selbst entwickeltes Doppelkupplungsgetriebe, das sog. 7DCT mit sieben Gängen, die ohne Zugkraftunterbrechung schalten sollen. Bei einem derart komplexen Bauteil mit etlichen Zahnrädern kommt es auf die genau passende Zusammensetzung des Schmieröls an: Einerseits will man die Zahnräder nicht so stark schmieren, dass sie im ungünstigsten Fall durchrutschen, andererseits muss das Öl hohe Betriebstemperaturen (z.B. bei einem voll beladenen Fahrzeug) aushalten. Dafür arbeiten die Ingenieure von Geely und Shell bei der Entwicklung des 7DCT eng zusammen. Ziel dabei sind unbemerkte, komfortable und schnelle Schaltvorgänge, die nicht jedes Doppelkupplungsgetriebe gleich gut hinbekommt. Auch in der Luxusklasse wie etwa im Volvo XC90 arbeitet ein eigenes (hier 8-Gang Wandler-)Automatikgetriebe von Geely.

Kupplungs-Simulation als eigener Aufbau statt auf dem Rollenprüfstand

Aufwändige Dauertests & Simulation extremer Temperaturschwankungen
Wer seinen Wagen im Winter draußen parkt hat sicherlich schon mehrfach einen Motorstart bei -10 Grad und kälter erlebt: Ruckelige Schaltvorgänge der Automatik und ein lauter (Diesel-)Motor sind dann ganz normal. Damit auch bei noch eisigeren Temperaturen keine Schäden entstehen, müssen Motor- und Getriebeöl in diesen Situationen genauso gut schmieren wie im Sommer bei 40 Grad und mehr. In mehreren modernen Hallen mit Rollenprüfständen kann Shell in Hamburg alle erdenklichen Temperaturszenarien simulieren und Geelys aber auch andere Marken im Dauertest fahren lassen. Für das 7DCT existieren dagegen riesige, eigene Prüfstände für einzelne Bauteile, die hier verschiedenen Belastungssituationen ausgesetzt werden, bis die perfekte Ölmischung gefunden ist. Als Motoröl dürften den meisten aus der Werbung die Shell Helix Ultra Öle bekannt sein: Shell Helix Ultra ist ein Motoröl auf Basis von Erdgas. Dadurch bietet es auch einen besseren Korrosionsschutz.

Der Geely Boyue in komplett chinesischem Branding auf Shells (Allrad-)Prüfstand

Blick in den Motor: Darum machen Premium Kraftstoffe wie V-Power Sinn
Warum sollte ich für einen „Power Diesel“ mehr zahlen als für den ganz gewöhnlichen? Shells V-Power Kraftstoffe, insbesondere das Shell V-Power Racing Benzin kommt mit einer höheren Oktanzahl und ist damit, kurz gesagt, in der Tat kraftvoller. Tatsächlich unterscheidet es sich nur geringfügig von den Kraftstoffen, die auch im Motorsport Anwendung finden. Unseren 105 PS Diesel mit V-Power Diesel zu tanken macht aber noch aus einem ganz anderen Grund Sinn: Additive reinigen Einspritzdüsen, über die der Kraftstoff durch Löcher mit hohem Druck eingespritzt wird, die dünn wie ein Haar sind. Shells Dynaflex-Technologie funktioniert hier wie eine Art Entkalker und entfernt leistungsmindernde Ablagerungen. In einer Livedemo gewähren die Shell Entwickler einen Bick in die Zylinder eines Geely Boyue mittels eines Boroskops (Titelbild): Während die Einspritzdüsen beim Kilometerstand von 8.000 noch in einem guten Zustand sind, können Einspritz-Öffnungen bei höheren Kilometerleistungen nur noch wenig Kraftstoffdurchlass bieten und entsprechend zu einer ungleichmäßigen Einspritzung führen.

Blick ins Cockpit des 8.000 Kilometer jungen Geely Boyue der Tour „Challenge 100 degrees“

Anzeige: Dieser Artikel wurde von Shell gesponsort.

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