Diese Assistenzsysteme empfehlen wir bei SEAT!

leon cupra stilfser joch

Wenn man, wie wir, ein 8 Jahre altes Auto hat, kann man beim Neuwagen-Konfigurieren schnell mal den Überblick verlieren, was eigentlich manche Funktionen bedeuten. Seat hat schon seit 2013 viele Assistenzsysteme im Angebot. Wir erklären, welche von Ihnen wirklich Sinn machen und welche uns einen Aufpreis wert wären!

Unsere Beschreibung bezieht sich auf einen klassischen Seat Leon, Preise und Pakete sind aber bei den anderen Seat Modellen recht ähnlich. WIr gehen davon aus, dass wir uns einen Leon Reference als 1.6 TDI Start&Stop 85 kW (115 PS) DSG zusammenstellen. Für die Sonderausstattung ergeben sich dann folgende Möglichkeiten im Bereich „Sicherheits- und Assistenzsysteme“:

seat leon st cupra interieur

Unbedingt: Licht und Sicht Paket (210 €)
Licht und Regensensor sind beim Leon Reference noch nicht dabei. Die 210 € sind gut investiert: Hier gibt es nicht nur die Licht- und Scheibenwischerautomatik – auch der automatisch abblendende Innenspiegel ist schon dabei. Zudem gibts das Coming- und Leaving-Home-Licht, das den Leon schon leuchten lässt, wenn man ihn auf- bzw. absperrt.

Unbedingt: Einparkhilfe – Rückfahrkamera oder Ultraschall?
Die „Ultraschall-Einparkhilfe“ bezeichnet einfach die klassische Einparkhilfe mit akustischen Signalen. Wenn man sie sich leistet, empfehlen wir, sie am besten gleich für vorne und hinten zu kaufen – auch wenn das mit 525 € recht teuer ist. Was wir machen würden: Wir würden vorne schätzen und für hinten statt der altmodischen Ultaschall-Einparkhilfe direkt die Rückfahrkamera nehmen. Die kostet sogar nur 260 € und bringt eine super Bildqualität mit.

Für Kurzstreckenfahrer: Kein Fahrerassistenz-Paket
Mittlerweile gibt es 4 verschiedene Fahrerassistenz-Pakete: Ist man wirklich nur auf Kurzstrecken und nie auf der Autobahn unterwegs, braucht man keines davon.

Für Langstreckenfahrer: Fahrerassistenz-Paket III (695 €)
… ist man häufig auf der Autobahn unterwegs, sollte man direkt zum Fahrerassistenz-Paket III greifen: Nur in ihm gibt es den aktiven Lenkassistent Lane Assist (hier im Video) und die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC (hier im Video) bis 210 km/h. Zum Vergleich: Im BMW X2 gibt es für deutlich mehr Geld eine ACC nur bis 140 km/h! Die knapp 700 € sind hier wirklich bestens investiert. Der Abstand wird stets zuverlässig automatisch gehalten, permanente, sanfte Lenkbewegungen des Lane Assist unterstützen den Fahrer auf Langstrecken und sorgen dafür, dass man wesentlich entspannter am Ziel ankommt. Warum kein Fahrerassistenz-Paket IV? Das würden wir uns sparen, da es zusätzlich nur noch die Verkehrszeichen-Erkennung mitbringt.

Für Langstrecken-Fahrer mit weniger Budget: Nur die Automatische Distanzregelung ACC (300 €)
Das Feature „Automatische Distanzregelung ACC“ kann man auch einzeln kaufen. Sie kann man anstatt des Fahrerassistenz-Pakets für 300 € nehmen, dann hat man aber den schönen Lane Assist nicht an Bord. Wichtiger wäre uns jedoch auf der Langstrecke die ACC. Aber Achtung: Nur bei der ACC im Fahrerassistenz-Paket ist auch ein Stauassistent dabei, die bis zum Stillstand bremsen und wieder anfahren kann (DSG vorausgesetzt)!

Eher nicht: Sicherheits-Paket (130 €)
Auch wenn es gut klingt, ist das Sicherheits-Paket eines der Features, die wir nicht kaufen würden. Auf die Gurtwarner für hinten kann man verzichten, zumindest, wenn man die evtl. dort sitzenden Kinder im Blick hat. Der Müdigkeitswarner warnt zwar, wenn die Elektronik meint, man sollte eine Pause machen, insgesamt macht er aber eigentlich keinen Sinn und schützt auch nicht garantiert vor Sekundenschlaf.

 

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