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Saphe Drive Mini im Test: Wie kann man ihn legal verwenden?

Wir haben den Saphe Drive Mini getestet: Das Tool (für 69 € bei Amazon) spiegelt sozusagen die Blitzer- und Gefahrenwarnungen des Smartphones (Saphe App) und sorgt für eine klare Warnung und einfache Bedienbarkeit. Wir haben Saphe Drive Mini über 3.000 Kilometer in 6 Wochen getestet!

Blitzer.de Daten kostenlos inklusive

Um den Saphe Drive Mini nutzen zu können, benötigt man zwingend auch die Saphe App (Android oder iOS). Das kleine Gerät bleibt per Bluetooth permanent mit dem Smartphone verbunden. Saphe selbst hat weder eine GPS noch Mobilfunkverbindung. Die Saphe App funktioniert einfach, gut und verbindet sich sehr schnell mit dem Saphe Drive Mini. Dort legt man einen kostenlosen Account an. Wissen sollte man, dass Saphe alle seine Blitzer von Blitzer.de zieht – der größten Blitzerplattform, in der jeder Blitzer melden kann. Man braucht nach dem Kauf von Saphe also keinen eigenen Blitz.de Account oder ein Abo!

Handy koppeln ist Pflicht, Saphe Akku hält ewig

Während des Fahrens läuft Saphe unbemerkt mit. Das kleine Display bleibt aus, was viel Strom spart: Während unseres ganzen Tests haben wir das kleine Teil nur einmal aufladen müssen. Steht ein Blitzer bevor, wird dieser erst optisch (Balken zählt bis zum Blitzer) und akustisch gewarnt. Ist das Smartphone per Apple CarPlay oder Android Auto gekoppelt, gibt es neben dem Ton aus dem Mini-Lautsprecher des Saphe auch eine Warnung über das Infotainment des Autos. Wie das klingt zeigen wir hier im Video.

Man nähert sich 1: einem stationären Blitzer, 2: … einem mobilen Blitzer, 3: … einer Gefahrenstelle

Simple Bedienung während der Fahrt: Blitzer melden & bestätigen

Wirklich großartig ist nun die Mitarbeit in der Blitzer- und Warncommunity: Wenn man an einem Blitzer (oder einer Gefahrenwarnung) vorbei fährt, bittet Saphe, die Warnung zu bestätigen. Ist kein mobiler Blitzer mehr da, tut man nichts – und er verschwindet aus den Meldungen. Genau so kann man Blitzer oder gefahren melden. Mit der blauen Taste lassen sich mit einem Druck mobile, mit zwei Mal drücken stationäre Blitzer melden. Sie erscheinen allerdings erst dann in den Warnungen, wenn mehrere Nutzer sie melden. Die (Blitzer-)Warnungen stimmten in unserem Test meistens sehr genau. Wenn man allerdings auf einer Straße ich Richtung Norden fährt und der Blitzer auf der Gegenfahrbahn nach Süden steht, bekommt man trotzdem eine Meldung – so metergenau ist das Smartphone GPS nun mal nicht. Wir haben Saphe Drive Mini, die Warnungen und die Bedienung auch hier ausführlich im Video getestet:

Ist die Benutzung von Saphe Drive Mini erlaubt?

Blitzer-Warn-Apps sind eine sinnvolle Sache, wenngleich sie nach dem neuesten Bußgeldkatalog verboten sind. Wenn man aber, wie wir, in 15 Jahren Autofahren nur ein einziges Mal kontrolliert wurde, kann man schon überlegen, ob man sie nicht doch nutzt: Aber nicht man selbst. Bei uns war Saphe bei einigen Fahrten deshalb ordentlich ganz rechts an der Lüftungsdüse montiert: Dort kann Saphe vom Beifahrer bedient werden, der ja nicht fährt. Der Fahrer darf hingegen nicht die Blitzer- sondern nur die Gefahrenwarnungen nutzen. Die Befestigung für die Lüftungsdüse bekommt übrigens für 8 Euro auf Amazon. Saphe Drive Mini kostet derzeit 69 Euro auf Amazon.

Gutscheincode bis Ende November 2021: Wenn man über diesen Link bestellt und beim Amazon Bezahlvorgang den Code motoreport15 eingibt, bekommt man 15% Rabatt!

Die Halterung von Saphe passt einfach und perfekt auf jede Lüftungsdüse

 

Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und die neusten Fahrerassistenzsysteme.

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