Reise: 5 Gründe fürs kontaktlose Bezahlen

kontaktloses zahlen

Immer mehr Geschäfte in Deutschland akzeptieren das kontaktlose Zahlen per Kreditkarte. Fast alle Karten haben den NFC-Chip schon integriert. Eine Technik, wie sie großartiger und gleichzeitig überfälliger nicht hätte sein können. Das Problem: Die meisten Kunden kennen das kontaktlose Zahlen nicht oder haben Angst davor. Dabei kann man europaweit so gut wie ohne Bargeld reisen.

Nicht mehr zu helfen ist eigentlich Kunden, die Ihre Payback-Karte scannen lassen, alle Paypack Coupons einlösen und dann mit Bargeld zahlen.
Dass immer häufiger per Kreditkarte gezahlt wird, ist im EU-Ausland seit Jahren Standard. So sieht man z.B. in Spanien oder Italien kaum jemanden, der einen halbwegs großen Einkauf im Supermarkt noch in bar bezahlt. Meistens wird die Karte ins EC Gerät gesteckt und dann die PIN eingegeben. Im schlimmsten Fall wird noch unterschrieben. Dabei geht es weltweit und auch in Deutschland schon seit einiger Zeit noch deutlich einfacher: Die meisten modernen Kreditkarten muss man nur noch ans Terminal halten. Bis 25 Euro erfolgt die Zahlung ohne Unterschrift.

1.  Kontaktloses Zahlen geht schneller und spart allen an der Kasse Zeit
Das derzeit gängigste kontaktlose Bezahlen funktioniert mit payWave (Visa) oder PayPass (MasterCard). Das Feature nennt sich meist schlicht und einfach „kontaktlos“: Statt die Karte ins Lesegerät zu stecken hält man sie einfach ans Display oder eben dorthin, wo das Kontaktlos-Logo erscheint oder angebracht ist. Die Karte für eine Sekunde vorzuhalten genügt, um den Bezahlvorgang zu starten. Bis 25 Euro muss keine PIN eingegeben werden und auch nichts unterschrieben werden. Ein Ton bestätigt die erfolgreiche Zahlung. Bei allen Beträgen über 25 Euro muss im Anschluss an das Vorhalten die PIN eingebeben werden. Das Erspart einerseits die völlig altmodische Unterschrift nach dem Bezahlen, andererseits muss man bei Kleinbeträge die oft wenig appetitliche Tastatur für die PIN nicht berühren. Außerdem geht es für alle in der Schlange schneller.

Terminals fürs kontaktlose Bezahlen

Terminals fürs kontaktlose Bezahlen

2. Hohe Akzeptanz auch in Deutschland
Überall dort, wo das Kontaktlos-Logo erscheint oder angebracht ist, kann ohne zu Stecken bezahlt werden. Oft gibt es keine Aufkleber an der Kasse aber am Zahl-Terminal wird trotzdem das Kontaktlos-Logo Angezeigt. In Deutschland akzeptierten z.B. Lidl, Aldi, Real, sehr viele Rewe Märkte und fast alle großen Tankstellen-Ketten das Vorhalten statt Einstecken der Karten. Auch bei vielen Sanifair-Anlagen an Autobahnrastsätten muss die Kreditkarte nur vorgehalten werden, um die 70 ct. Eintritt ins WC zu bezahlen.

3. Kontaktloses Zahlen ist sicher und schließt Rückgeld-Verzähler aus
Viele Deutsche haben sich in den letzten 20 Jahren gerade mal daran gewöhnt, überhaupt elektronisch zu bezahlen. Ohne PIN-Eingabe scheint das, dazu dann noch kontaktlos, schon mal furchtbar unsicher. Meine Erfahrung: Versehentliches Zahlen ist ausgeschlossen, alle Geräte beginnen den Zahlvorgang nur, wenn sich die Karte wirklich unmittelbar auf oder an ihnen befindet. Hält man einen Geldbeutel mit der Karte ans Gerät, funktioniert es ebenfalls nicht.

4. Mehr Überblick über die Ausgaben im Alltag
Alle Umsätze der Kreditkarte erscheinen entweder auf der KK-Abrechnung oder aber täglich im Onlinebanking. Smartphone Apps wie Outbank führen zudem automatisch Statistiken, für welche Produktgruppen wie viel Geld ausgegeben wurde. Statistik-Liebhaber werden mit großartigen graphischen Auswertungen belohnt, wenn Sie konsequent digital zahlen und somit möglichst viele Umsätze erfassen.
Übrigens: Wer keine Kreditkarte hat oder haben will, kann dank der Funktion girogo auch Geld auf seine EC Karte einiger Banken laden und damit kontaktlos zahlen. Das ersetzt die frühere „Geldkarte“.

5. Schlanker Geldbeutel: Weg mit Scheinen und Münzen
Die Zukunft kann aber nur so aussehen, dass der Zahlungsverkehr komplett digital abgewickelt wird – vor allem auch bei Kleinbeträgen, die als Münzgeld einfach nur Platz im Geldbeutel kosten und furchtbar umständlich sind. Zukünftig sicher auch mit Smartphones, von denen ebenfalls viele bereits die NFC-Technik zum Bezahlen unterstützen.

Fotos: Mastercard, EURO Kartensysteme GmbH

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