Ein Blick in den neuen VW Caddy Kastenwagen

caddy kastenwagen 2015

Außer einem Iveco Daily Umzugsbericht finden sich auf Motoreport kaum Fahrberichte zu Nutzfahrzeugen. Der Caddy ist nach längerer Zeit mal wieder ein Nutztier, am meisten natürlich in der Variante Kastenwagen. Ein paar Eindrücke VWs beliebten Kleintransporter.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der für den privaten Gebrauch bestimmten Pkw-Variante (in der entsprechenden Ausstattungslinie) oder dem eher fürs Gewerbe tauglichen Varianten Kombi oder Kastenwagen. Die wichtigsten Unterschiede: Der traditionelle Kastenwagen wie hier in Acapulcoblau Metallic wird als Zweisitzer und serienmäßig ohne Fenster im Fond angeboten. Serie ist auch die Schiebetür rechts.

caddy kastenwagen

Caddy Kastenwagen Bluemotion 2.0 TDI (102 PS) in Acapulcoblau Metallic

Besonderen Nutzwert hat beim Kastenwagen zunächst mal das Cockpit. Mehr Ablagen hätte man darin kaum unterbringen können: Mittig oben auf dem Instrumentenbrett findet sich ein großes, offenes Fach für alles Mögliche, auch das Handschuhfach und ein offenes Fach vor dem Beifahrer sowie die Türtaschen haben genug Platz für die Dinge des hektischsten Lieferanten-Alltags. Nur dem Kastenwagen vorbehalten und besonders praktisch ist die „Dachgalerie“ oberhalb der Windschutzscheibe, die sich über die gesamte Breite des Fahrerraums spannt. In sie passen sogar DIN A4 Ordner.

caddy kastenwagen

Der Laderaum ist bei der Bestellung eines Caddy extrem flexibel. In Serie ist er hinten fensterlos (Scheiben rundum optional) und bringt eine Schiebetür auf der Beifahrerseite mit. Allerdings kann man auch für die Linke Seite eine Schiebetür ordern oder eben beide abwählen, wenn man z.B. Einbauteile im Laderaum anbringen will. Eine Klappe oben am Heck ist auf Wunsch möglich, um z.B. überlange Gegenstände wie Leitern sicher zu verstauen. Rundum praktisch ist auch die Ladefläche an sich: Sie ist durchweg eben, aber durch je etwa 3 cm breite „Rillen“ statt einem ganz flachen Boden dürfte das Beladen mit schweren Gegenständen deutlich leichter fallen, da diese sich ordentlich greifen und anheben lassen und nicht erst bis an die Ladekante (liegt auf gut 58 cm Höhe) geschoben werden müssen.

caddy laderaum kastenwagenÜberzeugen konnte auch die gummierte Ladefläche in der Variante „Doppelkabine“ oberhalb: Das Gummi verhindert einerseits das Herumrutschen loser Gegenstände und ist robust gegen grob eingeladene Ware. Der sehr „modular“ wirkende Caddy DoKa bietet 5 Sitzplatze und den durch eine Trennwand separierten Laderaum.

Zudem gibt es beim kleinen Kastenwagen sechs klappbare Verzurrösen. Im Gegensatz zu mancher Konkurrenz lässt sich der Fahrersitz trotz der massiven Trennwand hinter den Vordersitzen ausreichend weit nach hinten fahren. Die Trennwand kann zwecks Durchladung auch auf der Beifahrerseite teilweise geöffnet werden.

caddy laderaum kastenwagen

Entnehmbare Trennwand auf Beifahrerseite

Wie sich der kleine Kastenwagen mit dem 1.6 TDI mit 102 PS fährt, steht übrigens im Fahrbericht zum 2.0 TDI mit 102 und 150 PS. Das Fahrgefühl selbst unterscheidet sich nur geringfügig vom Caddy Pkw – ein Problem für „Kastenwagen-Anfänger“ könnte natürlich der tote Winkel sein. Während der Caddy nach vorne extrem übersichtlich ist, empfiehlt sich zumindest fürs Heck die Park Distance Control. Technische Daten und die aktuell verfügbaren Motoren gitbs hier in der Übersicht.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Am 26. Juni 2015 gefunden … | wABss

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.