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Forza Horizon, Gran Turismo, F1: Haben Videospiele einen Einfluss auf die Autokultur?

Auch wenn die Entwicklung des Autos Jahrzehnte vor der Entstehung von Videospielen wie Grand Turismo begonnen hatte, haben beide Produkte heutzutage einen Einfluss aufeinander. Gran Turismo war eines der ersten Rennspiele und ist noch heute die Benchmark für das Genre. Mittlerweile sind wir bei Gran Turismo 7 angekommen, aber gerade die ersten Teile haben die Fangemeinde geprägt.


Die Anfänge der Rennspiele

Grand Turismo 1 oder kurz GT1 wurde im Jahr 1997 veröffentlicht. Zwar gab es auch zuvor schon Rennspiele wie beispielsweise den Arcade Racer Super Sprint, jedoch waren diese extrem einfach gehalten und nicht besonders elegant. Die Technologie war damals einfach noch nicht ausgereift genug, um das Produkt auch nur annähernd so aussehen zu lassen wie das reale Vorbild. Trotzdem lieben viele Spieler noch heute die alten Retro-Racer und verbinden damit eine gewisse Nostalgie.

Doch nicht nur in klassischen Videospielen war und ist das Auto-Thema beliebt: Auch in Online Casinos finden sich immer wieder Titel, die sich um Autorennen und dergleichen drehen. Im Spielautomat Rally 4 Riches kann man beim Online Casino Casumo (www.casumo.com/de/) die Nostalgie wieder aufleben lassen, die Spieler bereits aus den klassischen Auto-Games um Gran Turismo kennen.

Mit Need for Speed (NFS II) und NASCAR’98 machten zu der Zeit auch andere Serien ihren Anfang. Die Fortschritte waren rasant und die Grafik und die physikalischen Berechnungen wurden immer besser. GT1 konnte dann nicht nur eingefleischte Fans des Rennsports erreichen und begeisterte die Massen. Vor Spielen wie GT1 kannten nur absolute Enthusiasten den Mitsubishi FTO, TVR Griffith und Nissan Skyline GTR. GT1 präsentierte diese Autos nun aller Welt und verhalf Ihnen zu großer Popularität. Dieser Effekt für das Marketing der Autohersteller wurde schnell für beide Seiten offensichtlich und wird heute aktiv genutzt.

Eine ganze Generation interagiert anders mit Autos

Microsoft fährt mit seinen Rennspielen der Reihen Forza und Forza Horizon regelmäßig tolle Erfolge ein. Der Einfluss auf eine breite Masse von Verbrauchern ist so groß, dass man regelmäßig mit Autoherstellern zusammenarbeitet. Die Vermarktung von Autos geschieht heutzutage also nicht nur über Zeitschriften und Fernsehspots, sondern eben auch über Videospiele.

Dass der Normalverbraucher sich in seinem Leben keinen Lamborghini Centario, Bugatti Veyron oder Ford GT leisten kann oder auch nur zu Gesicht bekommt, verstärkt die Faszination der Rennspiele wie Forza. Dank heutiger Rennspiele kann nun jeder in modernen Supersportlern im Wert von mehreren Millionen Euro durch die Gegend rasen. Die nahezu fotorealistische Grafik sorgt für ein einzigartiges Spielerlebnis.

Zwar kann sich der durchschnittliche Verbraucher keinen Lamborghini leisten, wohl aber wird das Prestige der Marke gestärkt und eventuell mehr Merchandise verkauft. Bei Marken wie Ford ist der positive Effekt umso stärker, weil von diesem Hersteller auch Modelle verkauft werden, die für den Durchschnittsbürger deutlich erschwinglicher sind. Und so mancher Spieler wird sich vielleicht irgendwann auch einmal einen Supersportler leisten können, den er zuvor in einem Videospiel gefahren ist.

Realismus als ständiges Ziel

Entwickler von Rennspielen haben meistens den Anspruch, dass das Spiel der Realität möglichst nahe kommen soll. Um dieses Ziel bestmöglich zu erreichen, machen Kooperationen mit Autoherstellern natürlich absolut Sinn. Da viele aktuelle Spiele wie die Forza-Reihe die Lizenzen von den Herstellern haben, können sie die echten Automodelle für möglichst realitätsgetreue Abbildungen verwenden. Das Streben nach Realismus geht sogar so weit, dass teilweise die echten Rennstrecken mit Lasern gescannt und ausgemessen werden, wodurch man zusammen mit Tausenden von Bildern eine realistische digitale Kopie erstellen kann.

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Motoreport Redaktion

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