Tipps & Tricks: Bremsen rechtzeitig & smart wechseln

Je nach Fahrweise werden die Bremsen weniger oder mehr beansprucht. In letzterem Fall bedeutet das eine teilweise extreme Materialbelasung: Führt man sich vor Augen, dass etliche Male pro schneller Autobahnfahrt die Bremsbeläge gegen die Bremsscheiben gedrückt werden, kann man sich vorstellen, dass hier massiver Verschleiß entsteht. Ein Austausch der Bremsbeläge wird notwendig, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. Wer dabei geschickt vorgeht, kann Geld sparen.

Zeitpunkt des Bremsbelagwechsels
Es gibt keine Pauschalangabe, nach wie vielen Kilometern ein Wechsel des Bremsbelags stattfinden sollte. Das hängt neben der Kilometerzahl vom Fahrzeug und der Fahrweise ab. Geschwindigkeit, Ladegewicht und der persönliche Fahrstil können auf den Zeitpunkt einen erheblich Einfluss nehmen. Bemerkt der Fahrer, dass die Bremsleistung deutlich nachgelassen hat, sollte der Wechsel erfolgen. Auch elektrische Verschleißanzeigen und ein (im schlimmsten Fall) kreischendes Geräusch beim Bremsen weisen auf den Zeitpunkt hin. Viele Autofahrer begeben sich dann zu einer Vertragswerkstatt, um die Bremsbeläge kontrollieren zu lassen. Welche Preise ihnen dort für den Bremsenservice mitgeteilt werden, überraschen so manchen Autobesitzer. Je nach Fahrzeugtyp und Umfang des Austausches dieser Verschleißteile können Kosten zwischen 80 Euro und 1.000 Euro anfallen. Letztlich ist entscheidend, ob nur die vorderen Bremsbeläge ausgewechselt werden müssen oder zudem die Bremsscheiben.

audi a3 ATE bremsscheiben

Dank Onlinekauf Kosten beim Bremsbelagwechsel sparen
Ein Blick ins Internet erweist sich als ratsam, wenn ein Wechsel des Bremsbelags ansteht. In seriösen Onlineshops können Autofahrer Bremsbeläge und Bremsbelagsätze kaufen, wodurch sie bis zu 85 % im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung sparen. Das Einsparungspotenzial ist erheblich. Übersichtliche Suchmaschinen im Onlineshop inklusive hilfreicher Filterfunktionen gestalten die Suche nach den richtigen Ersatzteilen sehr einfach. Sobald die gewünschten Artikel bestellt und ausgeliefert sind, können sie in einer freien Werkstatt montiert werden. Auch dadurch spart man an Kosten und oft an Zeit. Selbst wenn man die Teile selbst mitbringt und seitens der Werkstatt dann mehr für die Arbeitszeit berechnet wird, lohnt es sich trotzdem: Die Verkaufspreise für Teile liegen insbesondere in den Hersteller-Werkstätten manchmal sogar ein Vielfaches über den Preisen für das gleiche Teil im Netz.

Foto: Volkswagen

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,

    ich vermisse hier wichtige Informationen wie die Warnung vor gefälschten Ersatzteilen, welche heutzutage zuhauf im Netz kursieren. Zudem wäre ratsam, dem – hinsichtlich Schrauberkenntnissen – unerfahrenen Fahrzeugbesitzer davon abzuraten, sicherheitsrelevante Teile wie Bremsen einem Fachmann zu überlassen.
    Wie bemerkt ein durchschnittlicher Autofahrer, dass die Bremsleistung „deutlich“ nachgelassen hat – Kontrolliert er den vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Bremsweg? Kann ein unerfahrener Fahrer (lustige Wort-Kombination übrigens) den Unterschied zwischen verschlissenen Bremsscheiben/-Belägen und veralteter Bremsflüssigkeit oder defektem Bremskreislauf erkennen?

    Ohne grundlegende Mechaniker-Kenntnisse würde ich niemandem raten, sich selbstständig mit Bremseninstandsetzung zu beschäftigen. Geiz ist geil und bei vielen gleichzeitig die Grenze des Sicherheits- und Verantwortungsbewusstseins.

    Viele Grüße
    Frank

    PS: Wenn die Bremse aufgrund Metall auf Metall kreischt, sollte man den Schlüssel lieber zuhause am Brett hängen lassen und nie wieder das Auto bewegen – zum Wohle der Gesundheit (der Gesellschaft).

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