Skoda Epiq zeigt sich erstmals komplett unverhüllt
Mit dem neuen Skoda Epiq bringt Skoda ein kompaktes Elektro-SUV auf Basis der neuen MEB-Plus-Plattform an den Start. Das Modell positioniert sich im Konzernumfeld zwischen VW ID. Cross, Cupra Raval und den kommenden kleinen Elektroautos der Volkswagen-Gruppe. Der Epiq soll dabei vor allem mit einem praktischen Innenraum, cleverer Bedienung und typisch skodatypischen Details überzeugen. Jetzt konnten wir uns erstmals eine nahezu serienreife Version genauer anschauen – inklusive Ausstattung, Cockpit und Technik.
Optisch fällt direkt auf, dass der Skoda Epiq deutlich eigenständiger wirkt als sein technischer Bruder von Volkswagen. Besonders mit dem großen Licht-und-Sicht-Paket inklusive Matrix-LED-Scheinwerfern wirkt der Epiq deutlich hochwertiger und moderner. Das spezielle LED-Design an Front und Heck gibt es allerdings nur mit den Matrix-Scheinwerfern. Ohne dieses Paket wirkt die Front deutlich schlichter.
In der hier gezeigten Selection-Ausstattung steht der Epiq außerdem auf optionalen 19-Zoll-Felgen. Serienmäßig gibt es kleinere 18-Zoll-Räder. Die gezeigte Lackierung „Jasper Rot“ passt dabei gut zum kantigen Auftritt des Elektro-SUVs.
MEB Plus: Der elektrische Kamiq
Technisch basiert der Skoda Epiq auf der neuen MEB-Plus-Plattform des VW-Konzerns. Damit teilt er sich viele Komponenten mit dem kommenden VW ID. Cross und dem Cupra Raval. Mit 4,17 Metern Länge ordnet sich der Epiq ungefähr auf Kamiq-Niveau ein – ist aber trotzdem leicht kürzer als der Verbrenner.
Interessant wird es beim Platzangebot. Trotz kompakter Außenmaße bietet der Epiq ein größeres Kofferraumvolumen als der aktuelle Skoda Kamiq mit Verbrennungsmotor. Bis zu 475 Liter stehen im Alltag zur Verfügung, maximal sind es 1.344 Liter. Durch den Frontantrieb bleibt im Heck zusätzlich mehr Platz erhalten, da dort kein Elektromotor sitzt.
Praktisch bleibt der Epiq ebenfalls. Typische Simply-Clever-Details wie Taschenhalter, Smartphonehalter oder clevere Ablagen sind weiterhin mit dabei. Wirklich neue Gadgets gibt es zwar nicht viele, dafür bleibt das Konzept angenehm alltagstauglich.
Innenraum und Cockpit überzeugen im Alltag
Besonders spannend wird es im Innenraum. Das Cockpit gehört aus unserer Sicht aktuell zu den gelungensten Lösungen innerhalb der neuen Elektro-Kompaktmodelle des VW-Konzerns. Der Fahrer sitzt angenehm integriert, das gesamte Armaturenbrett wirkt wie ein Rahmen um den Fahrerplatz.
Zwar fällt das Fahrerdisplay kleiner aus als beim ID. Cross, im Alltag dürfte das allerdings kaum stören. Viel wichtiger ist die Bedienung – und genau hier punktet der Epiq. Skoda kombiniert weiterhin Touchflächen mit echten Tasten. Gerade die wichtigsten Funktionen wie Klimabedienung oder Schnellzugriffe für Assistenten bleiben direkt erreichbar.
Auch klassische Elemente wie ein echter Tempomathebel bleiben erhalten. Das wirkt im Alltag deutlich intuitiver als reine Touch-Bedienung.
Die neue Softwarebasis läuft sichtbar flüssiger als frühere Systeme im Konzern. Android bildet nun die Grundlage des Infotainments. Zusätzlich kommt erstmals auch eine ChatGPT-Integration ins Fahrzeug. Über den Sprachassistenten „Laura“ lassen sich damit künftig deutlich komplexere Fragen stellen.
Moderne Assistenzsysteme mit Travel Assist 3.0
Der neue Travel Assist 3.0 bringt viele neue Funktionen in die Kompaktklasse. Dazu gehören unter anderem:
- Stoppschildwarnung
- Ampelerkennung
- automatische Reaktion auf Tempolimits
- erweiterter Spurhalteassistent
- assistierter Spurwechsel
- aktives Lenken im Stau
Besonders spannend: Das System kann teilweise sogar selbstständig bis zum Stillstand abbremsen. Viele dieser Funktionen gibt es allerdings nur in Verbindung mit dem großen Assistenzpaket.
Auch bei der Kameraausstattung zeigt sich der Epiq modern. Optional gibt es eine 360-Grad-Kamera mit transparenter Fahrzeugansicht. Damit kann das System später sogar anzeigen, über welche Hindernisse das Fahrzeug gerade fährt.
Akku, Reichweite und Antrieb
Zum Marktstart wird es verschiedene Akkuvarianten geben. Im gezeigten Fahrzeug steckt der große 55-kWh-Akku mit NMC-Technologie. Zusätzlich wird es einen kleineren LFP-Akku geben, der allerdings nahezu gleich schwer sein soll. Der Elektromotor sitzt vorne und basiert auf dem neuen APP290-Antrieb des Konzerns. In der stärkeren Version leistet der Epiq rund 211 PS. Die maximale Reichweite soll bei rund 430 Kilometern liegen.
Interessant: Die DC-Ladeleistung fällt beim Epiq etwas niedriger aus als beim technisch verwandten VW ID. Cross. Im Alltag dürfte der Unterschied allerdings überschaubar bleiben.
Preise und Marktstart des Skoda Epiq
Der neue Skoda Epiq soll bei rund 26.000 Euro starten. Mit größeren Felgen, Matrix-LED-Licht, Assistenzpaketen und weiteren Extras dürfte eine gut ausgestattete Selection-Version allerdings schnell Richtung 34.000 Euro gehen.
Dafür bekommt man ein modernes Elektro-SUV mit viel Platz, guter Bedienung und umfangreicher Technik. Gerade das Cockpit und die klassische Bedienlogik könnten für viele Käufer ein großer Vorteil gegenüber anderen Elektroautos der Klasse sein.
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Dieser Text ist auf der Basis unseres YouTube Videos mit einer automatischen Transkription entstanden.



