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Saphe One+ oder Drive Mini: Kaufentscheidung

Saphe-Drive-Mini-Vergleich One Plus

Im Herbst 2021 haben wir auf motoreport (hier im Video) den Verkehrswarner ‚Saphe Drive Mini‘ vorgestellt. Seitdem haben wir diesen auf über 10.000 Kilometern ausführlich getestet und sind weiterhin überzeugt davon. Der Saphe Drive Mini warnt bei uns, dank der Daten von Blitzer.de, sehr zuverlässig vor Radarfallen (stationär und mobil), Abstandsmessungen, Stauenden, Unfällen und Verkehrshindernissen. Dazu hält eine Akkuladung sehr lange, bisher haben wir unseren Drive Mini – ausgehend vom Ladezustand bei Auslieferung mit etwa 50% – nach ungefähr 10.000 Kilometer genau einmal geladen.

Allerdings hat der Drive Mini für uns einen Nachteil: Das Display leuchtet bei Warnungen ziemlich hell und kann anderen Autofahrern (oder einer zivilen Polizeistreife) auffallen, wenn es draußen dunkel ist – egal ob nachts oder in einem Tunnel. Bei uns ist der Saphe Drive Mini mittels Magnethalterung (gratis bei Bestellung direkt bei Saphe.com) im Lüftungsgitter oben am Armaturenbrett befestigt. Sofern der Saphe im Bereich des Schalthebels montiert ist, fällt dies natürlich weniger ins Gewicht. Doch dann ist der Drive Mini auch nicht mehr im Sichtfeld montiert und das Display damit eher überflüssig. Auftritt Saphe One+ (49 € bei Amazon).

Der Saphe One+ ist optisch sehr unscheinbar, Verkehrswarnungen werden über die mehrfarbige LED in der Mitte, sowie auf Wunsch akkustisch wiedergegeben. Die Verarbeitungsqualität ist, trotz 100% Kunststoff, gut.

Saphe One+: (Fast) gleiche Funktionen, geringere Sichtbarkeit

Nun hat uns Saphe ihr anderes Produkt, den Saphe One+ zum Test zur Verfügung gestellt. Der One+ verfügt über einen fast vergleichbaren Funktionsumfang wie der Drive Mini – allerdings ohne Display. Stattdessen ist der One+ mit einer mehrfarbigen LED ausgestattet. Diese blinkt je nach Warnung entweder blau (Radarkontrolle) oder rot (Verkehrswarnung), zudem ertönt wie beim Drive Mini auf Wunsch ein einstellbarer Warnton. Außerdem wird die Verbindung mit dem Smartphone zu Beginn der Fahrt mit einem grünen Blinklicht dargestellt.

Durch diese Bauart ergeben sich beim One+ wiederrum Vor- und Nachteile. Ganz klar zu den Vorteilen zählt die geringere Sichtbarkeit des One+. Die LED leuchtet zwar auch ziemlich hell, was im dunklen störend sein kann. Anderen Verkehrsteilnehmern fällt dies allerdings vermutlich weniger auf. Die blinkende LED lässt sich außerdem auch aus dem Augenwinkel gut erkennen, zum Beispiel wenn der One+ im unteren Bereich des Armaturenbretts montiert wird. Saphe liefert den One+ hierfür mit Klebestreifen aus. Bei Bestellung über Saphe.com legt der Hersteller, wie beim Drive Mini, eine kostenlose Magnethalterung für die Montage am Lüftungsgitter bei.

Saphe One+ in Aktion: Hier meldet der One+ durch wechselndes gelb/rotes blinken, dass kein Smartphone verbunden ist. Weitere Szenarien: grün – verbunden, rot – Gefahrenstelle / Hindernis, blau – Blitzer / Abstandsmessung.

Weniger Informationen beim Saphe One+

Der größte Nachteil ist für uns die geringere Informationsdichte. Der Saphe One+ kann logischerweise optisch nicht unterschiedliche Blitzertypen oder Abstandsmessungen darstellen. Und während der Drive Mini den Abstand zum Blitzer oder Verkehrshindernis mit einem wachsenden Balken visualisiert ist dies beim One+ ebenfalls nicht möglich. Hier gilt es bei einer Warnung also gegebenenfalls sowohl den Abstand als auch die Geschwindigkeit anzupassen. Alternativ lassen sich in der Saphe Link-App verschiedene Töne für unterschiedliche Warnungen einstellen, die sich mit ein wenig “Übung” relativ gut unterscheiden lassen.

Außerdem kann der One+ nicht wie der Drive Mini mittels Micro-USB-Kabel geladen werden. Der One+ verfügt stattdessen über eine Knopfbatterie (CR2450), die aber laut Saphe etwa zwei Jahre halten soll. Ausgehend von unseren Erfahrungen beim Drive Mini erscheint uns das (bei durchschnittlicher jährlicher Laufleistung) durchaus realistisch.

Im Vergleich zum One+ bietet der Saphe Drive Mini dank des Displays deutlich mehr Informationen. Leider ist das Display (trotz Helligkeitssensor?) nachts und in Tunneln für unseren Geschmack zu hell.

Erweiterter Funktionsumfang: One+ mit automatischer Unfallerkennung

Der Saphe One+ verfügt – wie der Drive Mini – darüber hinaus auch über eine ‘passives’ Sicherheitsfunktion. So soll der One+ Unfälle im montierten Fahrzeug erkennen und andere Saphe-Geräte in der Umgebung automatisch warnen. Die Funktion ist in etwa vergleichbar mit der Car-to-X-Technologie in modernen Neuwägen. Wie genau die Unfallerkennung arbeitet lässt sich Saphe leider nicht entlocken, wir vermuten allerdings, dass diese über einen Beschleunigungssensor realisiert wird. Denn mit einem Beschleunigungssensor erkennen die Saphe-Geräte auch, dass sich das Fahrzeug bewegt. Wird also ein bestimmter Beschleunigungswert überschritten (der durch reines Beschleunigen des Fahrzeugs nicht erreicht werden kann) erkennt der Saphe One+ einen Unfall und warnt die Geräte in der Umgebung über die Saphe-App – so können Folgeunfälle vermieden werden.

Saphe One+ oder Drive Mini? Geschmackssache!

Durch den Entfall des Displays sinkt übrigens auch der Preis des One+ im Vergleich zum Drive Mini leicht. Während der Drive Mini mit knapp 70€ zu Buche schlägt, ist der One+ bereits für knapp 60€ zu haben.

Letztendlich müssen potenzielle Kunden also selbst abwägen, ob ihnen die geringere Sichtbarkeit oder die höhere Informationsdichte wichtiger sind. Wir sind in der glücklichen Lage wählen zu können: One+ in München mit vielen stationären Blitzern in Tunneln sowie nachts, Drive Mini tagsüber auf der Autobahn.

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In Sachen Größe gibt es bei den beiden Saphe-Geräten keine allzu großen Unterschiede. Der Saphe Drive Mini ist etwas schmaler (60mm vs. 64mm). Die Höhe und Tiefe sind mit 36mm und 15mm (an der dicksten Stelle) gleich. Der One+ ist allerdings mit 24g zu 115g deutlich leichter.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Saphe.

Über den Autor

Jonas Braunersreuther

Autor Jonas Braunersreuther interessiert sich von Kindesbeinen an für sportliche Autos und Zweiräder sowie neue Entwicklungen auf dem Automobilmarkt.

2 Kommentare

  • Seriously? ?‍♂️ Motorsport sollte ausschließlich auf dafür vorgesehene abgesperrte Strecken erfolgen, im Strassenverkehr haben egoistische Fahrzeuglenker:innen nichts zu suchen! Wer die großen schwarzen Zahlen in den runden Schildern mit rotem Rand beachtet, braucht so einen illegalen Shice nicht, oder! ?

    • @ Andreas, ganz schön egoistisch von dir, zu entscheiden, dass egoistische Fahrer nicht am Straßenverkehr teilnehmen sollen ; )

      Immer schön Mainstream gelle und wehe es tanzt einer aus der Reihe, alle sollen schön brav und bieder sein gelle … bloß nicht zu pluralistisch weil das wäre dann egoistisch … lol

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