Dies und das

Startschuss Modellbau: Wir bauen K.I.T.T. von DeAgostini

Knight Rider zählt zu den Serienhighlights der 80er Jahre. Ein Grund ist dabei sicher auch der motorisierte Hauptdarsteller K.I.T.T., ein modifizierter Pontiac Firebird Trans Am mit künstlicher Intelligenz. Nun bietet Fanhome K.I.T.T. als Modell im Maßstab 1:8 an. Wir machen den Test und wagen uns an die Herausforderung ‘Modellbau’.


Vergangenes Jahr hatten wir beim Bau von Teilen des Dodge Charger R/T aus der Fast & Furious-Reihe (ebenfalls bei Fanhome erhältlich) die Gelegenheit erste Erfahrungen in Sachen Modellbau zu sammeln. Nun, ein Jahr später, hat uns Fanhome kontaktiert und angeboten, uns den Bausatz K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider zur Verfügung zu stellen. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten, schließlich stammt der Bausatz, genau wie der letztjährige Dodge Charger, aus dem Hause DeAgostini. Der letzte Bausatz hat uns aufgrund der tollen, passgenauen Verarbeitung und der Liebe zum Detail überzeugt.

K.I.T.T. Modell Innenraum

Wie in der Serie: Lenkrad, Bordcomputer, cremefarbener Innenraum. DeAgostini zeigt sich auch im Innraum von K.I.T.T. detailverliebt.

Qualität wie von DeAgostini gewohnt

Bisher haben uns die ersten beiden „Bauphasen“ von K.I.T.T. erreicht, welche Teile der Frontschürze und Motorhaube beinhalten. Die Karosserieteile sind dabei aus Metall gefertigt, tadellos lackiert und wiegen ziemlich schwer. Kein Wunder, dass Fanhome ein Gewicht von 7,5 Kilogramm bei 60 cm Länge angibt (Maßstab 1:8). Damit beim Versand nichts kaputt geht oder verkratzt wird sind alle Teile in passgenau geformte Kunststoffverpackungen eingeschweißt. Die Montage der ersten beiden Bausätze geht in jeweils etwa 15 Minuten über die Bühne. Das klappt dank der detaillierten, gut erkennbaren Anleitung problemlos. Wie erwartet sind die einzelnen Bauteile sehr exakt gefertigt, Kunststoffnasen oder ähnliche Produktionsrückstände suchen wir vergebens.

Dem ersten K.I.T.T. Bausatz liegt ein Schraubenzieher bei, mit dem sich die verschiedenen Schraubentypen (für Metall und Kunststoff sowie mit verschiedenen Gewinden) dank Magnethaftung relativ zielsicher montieren lassen. Auch wenn unsere Modellbaufähigkeiten nach einem Jahr Pause ein wenig eingerostet und die Schraubpunkt teilweise ein wenig fummelig zu erreichen sind, macht der Bausatz schon jetzt Spaß. Übrigens: Falls doch mal eine der kleinen Schraube verloren geht liegen immer ausreichend Ersatzschrauben bei.

K.I.T.T. Modellfeatures und Goodies

Das fertige Modell soll dann übrigens nicht nur gut aussehen, sondern auch über eine funktionierende Innen- und Außenbeleuchtung verfügen. Auch die Türen, Motorhaube und Kofferraum sollen sich öffnen und die Räder via Lenkrad einschlagen lassen.

Darüber hinaus gibt es zu jedem Bauschritt Infos zur Serie, den Schauspielern und Co. So wird man neben einem Experten im Modellbau auch ein Serienexperte. Dazu gibt es immer wieder Goodies passend zur Serie, wie Poster, Nummernschild und Powerbank „K.I.T.T.‘s Computer“. Wir empfehlen außerdem die Bestellung der optionalen Vitrine um das Modell nach der relativ langen Bauzeitraums (siehe unten) sicher aufzubewahren. Schade, dass diese erst ganz zum Schluss zugestellt wird, somit entfällt die Möglichkeit der “Zwischenlagerung” des unfertigen Modells.

Blick in die Zukunft: Türen, Motorhaube, Dachfenster und Heckklappe lassen sich öffnen, der Innenraum beleuchten. Wenn nur die lange Bauzeit nicht wäre….

Lange Bauzeit – Zwei Jahre Vorfreude?

Während der Zusammenbau der einzelnen Bauphasen relativ zügig funktioniert, erfordert der Bau des gesamten Modells allerdings einen etwas längeren Atem. Das Modell besteht nämlich aus insgesamt 110 Bauphasen. Dabei werden die ersten zwei Sets zeitnah nach Abschluss des Abos zugestellt, danach werden jeden Monat vier Bauphasen verschickt. Macht eine Bauzeit von gut zwei Jahren. Auch preislich ist der Bau des K.I.T.T.-Modells durchaus ambitioniert. Während die ersten vier Bausätze noch zu reduzierten Preisen zwischen einem und fünf Euro angeboten werden, werden für die restlichen Bausätze inklusive Versand je knapp dreizehn Euro fällig (monatlich gut 50€). Wer sich nicht sicher ist, ob ihm/ihr Modellbau Spaß macht, kann dies aber immerhin die ersten vier Baureihen relativ günstig testen. Und wer vorzeitig aufgibt kann das Fanhome-Abo natürlich jederzeit kündigen.

Die nächsten vier Bausätze sind schon auf dem Weg zu uns und wir können es kaum erwarten weiter an „unserem“ K.I.T.T. zu bauen. Über den Bauzeitraum werden wir regelmäßig weitere Artikel mit unseren Eindrücken und natürlich Bildern veröffentlichen.

Fotos: fanhome.com

Über den Autor

Jonas Braunersreuther

Autor Jonas Braunersreuther interessiert sich von Kindesbeinen an für sportliche Autos und Zweiräder sowie neue Entwicklungen auf dem Automobilmarkt.

Kommentieren...

Mit dem Absenden des Kommentars übermittelten Sie uns Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre IP-Adresse, Ihre URL (sofern angegeben) und Ihren Kommentartext. Gleichzeitig stimmen Sie ausdrücklich der Speicherung und der Veröffentlichung des Kommentars zu. Die Veröffentlichung erfolgt ohne E-Mail- und IP-Adresse. Diese Daten dienen dem Schutz vor Missbrauch der Kommentarfunktion (SPAM) und werden anschließend automatisch gelöscht. Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.