Fahrberichte Volkswagen

Unsere top Ladestationen von Bamberg bis zum Gardasee!

Von Süddeutschland an den Gardasee: Es gibt kaum prominentere Urlaubsrouten für ein Wochenende in Italien. Anja Hager und Matthias Luft stellen ihre Top 5 Ladestationen von Nordbayern über die Alpen bis zum Gardasee vor!


Laden im historischen Zentrum Bambergs
Wir starten unseren Kurztrip von unserer Redaktion in Bamberg aus. Auch von weiter nördlich kommend lohnt sich ein Abstecher ins historische Zentrum: Im Herzen der Weltkulturerbestadt befinden sich mehrere Ladestationen, die (noch) nicht unbedingt in allen Onlineverzeichnissen gelistet sind. Etwa die Ladestation am Jacobsplatz 9 im Innenhof: Hier parkt und lädt man in unmittelbarer Nähe zu den Top Sehenswürdigkeiten der Altstadt wie dem Bamberger Dom oder dem Kloster Michelsberg mit einem traumhaften Panorama über die Stadt. Das lässt sich bei einer Ladedauer von knapp einer Stunde locker fußläufig schaffen!

Charging with a view: Im historischen Zentrum Bambergs kann man die Ladedauer zum Sightseeing nutzen. An zahlreichen Säulen kann man sich mit Volkswagens Charge&Fuel Card kontaktlos authentifizieren.

Gourmet-Shopping in der Pralinenmanufaktur an der A9
Vielleicht noch nicht mit unserem Golf GTE, aber in naher Zukunft werden in dieser Fahrzeugklasse mit dem MEB locker über 300 Kilometer Reichweite möglich sein. Das bedeutet für uns, vor der Reise ein bisschen zu kalkulieren und die besten Spots zum Laden zu finden. Ein weiterer Geheimtipp für alle Reisenden entlang der A9 liegt direkt an der Ausfahrt Hilpoldstein. Hinter dem Hotel der Raststätte befinden sich mehrere nagelneue Ladesäulen des SLAM-Netzwerkes. Über CCS- und CHAdeMO Anschlüsse mit max. 50 kW bis zu einer Vorbereitung auf 150 kW DC ist hier alles verfügbar. Unser Tipp: Während des Ladevorgangs in der Pralinenmanufaktur „Schocolat“ einkehren. Das von über 500 Nutzern mit insg. 4,6 bewertete Café mit Confiserie lädt mit etlichen Sorten unwiderstehlicher Pralinen zum Genießen und Verweilen ein.

Süße Köstlichkeiten gibt es unmittelbar neben dem neuen SLAM-Ladepark bei „Schocolat“ an der Ausfahrt Hilpoldstein an der A9!

IONITY Schnelladestation an der Inntalautobahn
Mit Schokoköstlichkeiten im Proviant rollen wir effizient entlang der permanent geschwindigkeitsbeschränkten Inntalautobahn. Der nächste Stopp, auch zum Schnellladen, sind die IONITY Ladesäulen an der Raststation Angath. Das Ladenetz, ein Joint Venture mehrerer Hersteller inklusive des Volkswagen Konzerns, wird momentan mit Hochdruck ausgebaut. 48 Ladeparks entstehen aktuell, bis 2020 sollen es 400 sein. Die Säulen von IONITY machen mit ihrem ganz eigenen, hellen Design schon aus der Ferne auf sich aufmerksam. Um die Ecke versteckt sich ein kleiner Park an Trafos: Schließlich sollen die Batterien bald mit max. 350 kW Ladeleistung gefüllt werden.

Frisch in Betrieb genommen: Die IONITY Ladesäulen bei OMV an der Raststation Angath sind der erste Ladepark entlang der Brennerroute

Cappuccino auf der Passhöhe Brennero
Die Brennerautobahn verläuft mit ihrer beeindruckenden Streckenführung in den nächsten 100 Kilometern fast ausschließlich über Brücken oder Tunnels. Wir steigen von angenehmen 10 Grad im Tal auf minus 5 Grad bis zum Scheitelpunkt des wichtigsten Verkehrswegs der Zentralalpen auf 1.400 Höhenmeter. Bei leichtem Schneefall erhebt sich am Örtchen Brennero das 2013 eröffnete Plessi Museum. In einer Dauerausstellung zeigt es Zeichnungen und Installationen des gleichnamigen Künstlers. Auf dem Parkplatz direkt an der A22 stehen mehrere Ladesäulen in einem separierten Bereich für Elektro- und Hybridfahrzeuge bereit. Ganz unkompliziert beginnt der kostenfreie Ladevorgang einfach mit dem Verbinden des Steckers. Das Highlight: Dort oben während der Ladezeit im Café des Museums den besten Cappuccino der Route im winterlichen Panorama des Hochgebirges zu genießen!

Das Plessi Musuem ist gleichzeitig eine Raststation auf der Passhöhe und ist neben den Ladesäulen auch für einen Museumsbesuch und den großartigen Espresso einen Besuch wert!

Ladestationen entlang der Gardesana
Von Norden aus Riva den Garda kommend hat man die Entscheidung, entweder an der entspannten, ruhigeren Westküste oder der vom Tourismus mehr ausgelasteten Ostküste zu fahren. Wir entscheiden uns für die kleinen, feinen Örtchen entlang der engen Westküste. Mit der Grenze zu Italien wurde das Ladenetz zwar dünner, aber auch idyllischer. Am Gardasee betreibt etwa Garda Uno ein kleines Netzwerk an Ladestationen. Für fünf Euro lädt und parkt man auch an Touristen-Hotspots wie Limone sul Garda für zwei Stunden. Bezahlt wird sehr unkompliziert über Smartphone ohne Registrierung.

Ladesäule von Garda Uno an der Promenade von Limone Sul Garda an der Westküste des Sees.

Die Straße, die den See einmal komplett umrundet und fast permanent direkt entlang der Küste führt, nennt sich Gardesana. Sie komplett ohne Motorgeräusch zu fahren beeindruckt vor allem auf dem schönsten Stück zwischen Riva und Gargnano: Hier passieren wir im e-Mode fast lautlos über 70 Tunnelbauwerke und Galerien, die in James Bond „Ein Quantum Trost“ mit wesentlich mehr Krawall befahren wurden.

Ladepunkte befinden sich aber nicht nur entlang der stark befahrenen Gardesana. Kleine Örtchen sowie zahlreiche Hotels betreiben ebenfalls eigene Ladestationen. Viele davon sind nicht unbedingt online verzeichnet, da sie einfach zu neu sind. Etwas mehr grüne Mobilität würden der unmittelbar angrenzenden Natur und der Geräuschkulisse guttun – zumindest wächst das Ladenetz Norditaliens aber ständig.

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Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und die neusten Fahrerassistenzsysteme.
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