Fahrberichte Volkswagen

Golf R „20 Years“ Sondermodell: Lohnen sich 5.000€ mehr für 333 PS, Carbon & Emotionsstart?

Wir werfen einen Blick auf den bisher stärksten Golf R. Statt 320 kommt er nun mit 333 PS und einigen Details, die es nur in diesem 20 Jahre Jubiläumsmodell geben wird.


Blaue Akzente je nach Lackierung

Unser Testwagen ist in Lapiz Blau Metallic, ganz klar der klassischen R-Farbe, lackiert. Echte Kenner werden sehen, dass die R-Embleme in der 20 Years Edition ebenfalls in blau gehalten sind. Wie bei den bisherigen R-Modellen kann man den Wagen in Schwarz, Weiß eben Blau lackieren lassen. Unser blauer Golf R passt perfekt zu den 19-Zöllern „Estoril“. Extravaganter wird es aber, wenn der Golf in klassischem (und kostenfreiem) Uni Weiß lackiert wird: Dann werden die Estoril Felgen mit blauen Akzenten ein echter Hingucker. Auch weitere blaue Akzente wie die blauen Außenspiegel gibt es nur in Verbindung mit weißem Lack. Weitere kleine 20-Years-Insignien sind etwa die spezifische Logoprojektion, das 20-Badge an der B-Säule sowie die Flitzer an den Radläufen vorne. In unserem Fall trägt unser Golf R 20 Years noch eine Akrapovic Abgasanlage, die aber nicht serienmäßig an Bord ist.

Die coolsten blauen Akzente gibt es mit uni weißer Lackierung

Erstmals echtes Carbon im Cockpit

Im Innenraum ist echtes Carbon Highlight – das gab es bei Volkswagen noch nie. Es führt an den Vorderen Türen und über das Armaturenbrett. Im Fond hat man es sich aber gespart. Auch die Sportsitze in Leder (dann auch mit Sitzheizung und -Lüftung) sind beim Golf R 20 Years bereits serienmäßig an Bord. R-typisch ziehen sich auch an den Nähten blaue Akzente entlang. Der digitale Tacho (Serie) ist wie beim gewöhnlichen Golf R ausgeführt.

Inlays aus echtem Carbon im Cockpit

Verbesserte Motorleistung & 13 PS mehr

Mangels Zulassung unseres unterhalb gezeigten Testwagens konnten wir noch keine Testfahrt absolvieren. Die technischen Daten ändern sich auch nur geringfügig. Aus 320 PS werden in der 20-Years Sonderedition 333 PS. Das max. Drehmoment des 2.0 TSI Evo 4 von 420 Nm bleibt allerdings gleich. Auch der Sprint von 0-100 km/h soll, wie beim normalen Golf R, in 4,6 Sekunden möglich sein. Die Vmax beträgt (natürlich) 250 km/h, auch das Gewicht ist nahezu identisch. VW will allerdings noch einiges aus dem Motor herausgeholt haben. Der 2.0 TSI soll höher drehen und mit einer optimierten Drosselklappensteuerung kommen. Sie soll ein noch dynamischeres Ansprechverhalten ermöglichen. Zum Beispiel dann, wenn man den Fuß vom Gas nimmt und anschließend wieder schnell weitersprinten möchte.

So funktioniert der Emotionsstart

Ein weiteres Feature, das dem Golf R 20 Years vorbehalten ist, ist der sog. „Emotionsstart“. Er funktioniert so: Man drückt den Start-Button des Motors ohne Fuß auf der Bremse so lange, bis die Meldung „Bremse mit Fuß betätigen“ im Tacho erscheint. Nimmt man dann den Fuß auf Bremse, ist der „Emotionsstart“ aktiv und der Motor dreht beim Starten etwas höher als gewöhnlich – auf ca. 2.500 Touren. Das ist zwar ganz nett, ein bisschen mehr Emotionen hätten wir uns vom Emotionsstart aber schon gewünscht. Nach unserem Wissen ist der Golf R 20 Years das erste Modell von VW, das diese Option auf den etwas soundstärkeren Start anbietet.

Lohnen sich die 5.000 € mehr?

Obs sich die rund 5.000 € Aufpreis lohnen, können wir erst nach einer intensiven Probefahrt sagen. Er startet also bei knapp 60.000 €, unser Golf R aus dem Video kostet sogar gut 70.000 €.  Ausstattungsbereinigt sind es beim Golf R 20 Years dann schon nur noch wenige hundert Euro mehr. Dazu sagt unser YouTube Zuschauer Daniel:

Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und die neusten Fahrerassistenzsysteme.

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