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Erster Test: VW T-Roc Facelift jetzt mit besserer Qualität?

Volkswagen hat den T-Roc nun schon einige Jahre in der Modellpalette – Zeit also für ein Facelift! Insgesamt hat sich nicht viel getan, bis auf einige Details, die wir hier erklären. Besonders die negativen Kommentare zum Innenraum scheint sich Volkswagen zu Herzen genommen zu haben: Das Cockpit ist insgesamt wertiger geworden.


Jetzt mit Matrix LED Scheinwerfern

Neu ist, wie bei aktuell vielen gefacelifteten VW-Modellen, das IQ.Light. Darin sorgen 24 LED plus Scheinwerfer für eine großartige Ausleuchtung der Straße. Das IQ.Light haben wir schon hier im Video gezeigt. Dieses Paket kommt mit einem innovativen Lichtassistenten, dem IQ.Light, daher. Darüber hinaus werden die beiden Frontscheinwerfer optisch über eine Chromzierleiste (in der Style) verbunden. Sind die Scheinwerfer eingeschaltet, dann leuchtet auch diese Zierleiste. Es geht nicht besser, denn nach den LED-Scheinwerfern in der Basisausstattung folgt die LED Plus Variante und dann gleich das IQ.Light, also die Matrix-Scheinwerfer. Wie immer können wir zum Launch eines neuen Modells nur eine höhere Ausstattungsvariante, die „Style“, zeigen. Hier findet sich wie gewohnt viel Chrom, etwa an den Fenster-Zierleisten. Auch die Dachreling ist in der Style Silber gehalten. In der R-Line dagegen finden sich z.B. mehr Elemente in schwarzem Pianolack.

Unser im Video gezeigter T-Roc Style in Petroleum Blau

Unser im Video gezeigter T-Roc Style in Petroleum Blau

Wer sich für diese entscheidet, der findet an seinem T-Roc auch neue Heckleuchten. Diese bestechen durch ihr Design und die schicke Leuchtengrafik. Letztere gibt es aber wiederum nur i.V.m. dem IQ.Light. Diese ist vor allem beim Auf- und Abschließen des T-Roc auffällig, demnach gut für einen effektvollen Auftritt geeignet. Was gleich unter den Heckleuchten auffällt sind die üppigen Auspuffblenden, die allerdings nur einen optischen Nutzen haben, denn die Blenden sind, wie gewohnt, reiner Fake. 

 

T-Roc R, T-Roc Style und T-Roc Cabriolet im Vergleich

T-Roc R, T-Roc Style und T-Roc Cabriolet im Vergleich

 

Kofferraum und Sitze im T-Roc Facelift 2021

Der Kofferraum öffnet sich beim T-Roc elektrisch, allerdings nur auf Wunsch und gegen Aufpreis. Hinter der Klappe hat sich nichts verändert, denn das Stauvolumen beträgt weiterhin 445 Liter. Bei umgeklappten Rücksitzen werden es 1.290 Liter. 

Unser Aussteller mit der Ausstattungslinie Style wartet mit neuen und pflegeleichten Velours-Sitzbezügen auf. Ansonsten ist diesbezüglich keine Änderung eingetreten, denn die Bewegungsfreiheit der Passagiere im T-Roc ist nach wie vor großartig, auch im Fond. Dort gibt es eine kleine Änderung, denn inzwischen haben zwei USB Stecker Typ C den Weg zu den Rücksitzen gefunden.  

T-Roc Facelift Innenraum

Innenraum: Hochwertiger und mit neuer Anordnung

 

Mehr Komfort und hochwertigere Verarbeitung im T-Roc Cockpit

Die Ablage auf dem Armaturenbrett, die Innenverkleidung der Türen und an etlichen anderen Stellen finden sich beim facegelifteten T-Roc 2021 aufgeschäumte Flächen. Diese verleihen der Kabine ein hochwertiges Ambiente und tragen deutlich zum Wohlgefühl der Insassen bei. Im Facelift gibt es nun mehr aufgeschäumte Kunststoffe, allerdings nach wie vor nicht so viel wie etwa im höher platzierten Tiguan oder Passat. Der T-Roc ist jetzt in Sachen Qualität in etwa auf einer Höhe mit dem Golf 8.

 

Multifunktionslenkrad, digitales Cockpit und Infotainment im T-Roc 2021 

Ab sofort kommt das Multifunktionslenkrad im T-Roc in Serie. Es lässt sich kinderleicht bedienen, liegt gut in der Hand und ist hochwertig ausgeführt. Wählt man den Travel Assist, ist es zudem kapazitiv. Auch die Mittelkonsole wurde überarbeitet und neu gestaltet. Bislang waren die Infotainmentsysteme in die Instrumententafel integriert. Jetzt steht der Screen frei und ist so einfacher zu bedienen. Verbessert wurden zudem die Schalter und Regler für die Klimaanlage, die zwar Touch-basiert sind, aber zuverlässig auf jede Berührung reagieren. 

Eines unserer Highlights ist das neue digitale Cockpit, ab 2021 serienmäßig im VW T-Roc. Aber Achtung: Serie ist nur ein kleines Display mit wenig bestechender Auflösung. Hier kann auch keine Navi-Karte angezeigt werden. Das einfache Digital Cockpit ist aber in jedem Fall besser und sinnvoller als der analoge Tacho. Hier zeigen wir das einfache Digital Cockpit im Video, hier das Digital Cockpit Pro!

VW Digital Cockpit Basisversion

VWs neues Digital Cockpit in der einfachen Basisversion

Etwas teurer aber mehr Ausstattung, nur Verbrenner

Der neue T-Roc startet  wurde im Basispreis (23.500 €) 800 € teurer. Viele neue Features sind aber auch schon serienmäßig an Bord. Er ist weiterhin nicht elektrifiziert, die bekannten Motorisierungen bleiben erhalten.

Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und die neusten Fahrerassistenzsysteme.

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