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Auto richtig verkaufen: die besten Tipps

Seat Ibiza 6K

Die meisten Verbraucher verkaufen nur wenige Male im Leben ihren Gebrauchtwagen. Dementsprechend unerfahren sind sie, was den Verkauf angeht. Mit nur ein paar kleinen Tricks lässt sich jedoch ganz legal und auf ehrliche Weise ein besserer Verkaufspreis herausholen. Das beginnt bereits beim Zustand des Pkws. Kaufinteressenten sollten den Eindruck haben, dass das Fahrzeug aus guten Händen stammt. Es sollte daher einen gepflegten Eindruck machen, weswegen Fahrzeugwäsche und Säuberung des Innenraums unabdingbar sind. Auch der richtige Öl- und Kühlwasserstand sowie Reifendruck gehören dazu. Jeder noch so kleiner Makel am Fahrzeug ist für den Käufer ein Grund, den Preis zu drücken. Deswegen: Besser vor dem Verkauf Schönheitsreparaturen durchführen lassen und schlecht erhaltene Autoteile kostengünstig austauschen lassen. Das lohnt sich finanziell!


Der richtige Angebotspreis

Funktioniert der Wagen einwandfrei und ist in einem guten Zustand, geht es an die Preisermittlung. Hilfreich ist es, eine Recherche auf den großen Verkaufsportalen wie mobile.de oder autoscout24.de  zu starten. Dort finden sich oft vergleichbare Modelle bezüglich Alter, Ausstattung, Marke, Motorisierung und Laufleistung. Sie dienen zur Preisorientierung. Gegen eine kleine Gebühr lassen sich online Fahrzeugbewertungen vornehmen. Hierzu gehören Marktbeobachter wie Schwacke. Um tatsächlich den individuellen Zustand des Pkws zu begutachten, ist ein individuelles Wertgutachten erforderlich.

Wer den Wagen von privat an privat verkauft, erreicht meist einen höheren Preis als beim Händler. Doch dafür sind ein wenig Geduld und Aufwand erforderlich. Fotos müssen gemacht und Informationen zum Auto schriftlich gesammelt werden. Alles wird dann in einschlägigen Internetportalen und in örtlichen Zeitungen veröffentlicht.

Treffen mit dem Kaufinteressenten

Kommt ein Kaufinteressent vorbei, sollte dieser Einsicht in jegliche vorhandenen Unterlagen zum Fahrzeug haben können. Das umfasst alle Dokumente: vom Fahrzeugschein über das Wartungsheft bis hin zur „TÜV“-Plakette. Hatte der Wagen Schäden? Diese dürfen nicht verschwiegen werden. Gleiches zählt für aktuelle erhebliche Mängel. Ansonsten kann der Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung nicht werden.

Eine Probefahrt sollte nur nach Vorlage des Führerscheins des Kaufinteressenten möglich sein. Auch Kratzer und äußere Schäden sind zu dokumentieren, um spätere Schwierigkeiten zu umgehen. Hilfreich ist eine Vereinbarung für eine Selbstbeteiligung oder eine Rückstufung bei der Kfz-Versicherung, wenn etwas bei der Probefahrt passieren sollte. Musterdokumente hierfür hat unter anderem der ADAC. Aus Sicherheitsgründen sollte eine zweite Vertrauensperson des Verkäufers bei der Probefahrt dabei sein. Fahrzeugbrief und Zweitschlüssel bleiben daheim. 

Kaufvertrag und Fahrzeugübergabe

Ohne Kaufvertrag geht gar nichts. Mustervordrucke dafür finden sich im Internet. Wichtig ist hierbei, eine gesetzliche Gewährleistung auszuschließen. Warum? Der Autoverkäufer unterliegt ohne diesen Ausschluss einer zweijährigen Gewährleistungspflicht, was kostspielig werden kann. Sobald der Kaufpreis in kompletter Höhe in den Händen des Verkäufers ist, erfolgen Übergabe von Auto, Schlüsseln und Fahrzeugpapieren. Obgleich der neue Eigentümer in der Regel das Auto ummeldet, sollte der Verkäufer der Zulassungsstelle und der Versicherung den Verkauf schriftlich mitteilen. Alternativ hierzu bietet es sich an, das Auto vor dem Verkauf abzumelden. Doch Achtung: Dann sind Kurzzeitkennzeichen für die Probefahrt erforderlich.

Über den Autor

Matthias Luft

Autor Matthias Luft faszinieren effiziente Motoren, moderne Designs und die neusten Fahrerassistenzsysteme.

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