Winterfit-Check: Basics für die kalte Jahreszeit

hankook audi a3 winter

Gerade weil den nächsten Wochen noch kein Wintereinbruch in Sicht ist, sollte man die Zeit nochmal für einen Wintercheck nutzen! Ein paar Tipps für einen angenehmen automotiven Winter.

Winterreifen: Profiltiefe checken
Winterreifen dürfen gesetzlich bis 1,6 mm heruntergefahren werden. Das ist bei trockener Fahrbahn vielleicht noch in Ordnung, im (Tief-)Schnee kommt man damit aber kein bisschen voran. 3-4 mm sollten es sein, um auch an verschneiten Steigungen keine großen Probleme zu bekommen.
Natürlich muss auch mit den teuersten Winterreifen die Fahrweise für Schnee angepasst sein: Rasante Lenkbewegungen sowie heftige Bremsmanöver und starkes Beschleunigen sollte man unbedingt vermeiden.

Enteiser- und Türgummi-Sprays
Parkt man sein Fahrzeug im Freien, ist zumindest an einigen Tagen im Winter Kratzen angesagt. Viel einfacher funktionieren da Enteiser-Sprays an allen Scheiben, die es mittlerweile an jeder Ecke zu kaufen gibt. Ein weiterer Vorteil: Die Frontscheibe bekommt dadurch keine feinen Kratzer.
Gerade bei älteren Autos lohnt es sich außerdem, alle Gummis bzw. Dichtungen an den Türen und am Kofferraum zumindest einmal alle zwei Jahre mit einem entsprechendem Gummi-Spray zu behandeln. Das verhindert ein Zufrieren der Türen.

Scheibenwischer erneuern
Alle paar Jahre müssen neue Scheibenwischerblätter hier. Bilden sich Schlieren oder ist die Sicht, insbesondere bei Dunkelheit, schlecht, sollten die Wischerblätter getauscht werden. In aller Regel lässt sich das in ein paar simplen Schritten selbst erledigen, Bosch bietet beispielsweise hochwertige Wischerblätter für nahezu alle Fahrzeuge.

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Frostschutz prüfen
Das Kühlwasser sollte besser nicht einfrieren. „Ab Werk“ enthält der Kühlwasserkreislauf deshalb immer eine ausreichende Menge Frostschutz. Hat man, vor allem bei älteren Fahrzeugen, übers Jahr Wasser nachgefüllt, sollte dringend geprüft werden, ob noch genug Frostschutzmittel vorhanden ist. Das gilt natürlich auch für das Scheibenwischwasser.

Die Batterie schonen
Eine defekte oder entladene Batterie gehört zu den häufigsten Pannen-Ursachen, sie kann bei kalten Temperaturen deutlich an Kapazität verlieren. Besonders ungünstig ist die Lebenssituation für eine Batterie im Winter in der Stadt: Beträgt die tägliche Fahrstrecke nur wenige Kilometer, während der noch Sitz- und Heckscheibenheizung laufen, wird sie zu wenig aufgeladen und kann bald komplett streiken, der Motor lässt sich dann nicht mehr starten. Deshalb sollte man, wenn möglich, im Winter auf Kurzstrecken auf elektrische Verbraucher verzichten. Ist eine Batterie doch mal komplett entladen, kann eine Aufladung mit einem Batterie-Ladegerät Abhilfe schaffen. Geht auf Dauer nichts mehr, muss eine Neue her – im Schnitt alle 5-7 Jahre.

Lackschutz durch Wachs
Jede Menge Autobahn-Spritzwasser, das im Winter sehr häufig nicht nur aus Schmutz sondern auch Streusalz besteht, kann dem Lack ganz schön zusetzen. Es empfiehlt sich deshalb, sein Auto nach einer gründlichen Wäsche mit Wachs oder ähnlichen Lackkonservierern zu behandeln. Empfehlenswert sind hier erfahrungsgemäß besonders höherwertige Produkte wie z.B. von Meguiars.

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