Von Hiroshima nach Frankfurt mit dem Mazda3

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Es ist kein Geheimnis, dass Automobilhersteller Journalisten und Blogger gerne zu schönen südlichen Orten einladen, um Ihre neuen Produkte bestmöglich zu präsentieren. Eine andere Idee hatte Mazda. Sie lassen derzeit den neuen Mazda3 im Rahmen der sog. „Hiroshima Frankfurt Challenger Tour 2013“ von Hiroshima nach Frankfurt zur IAA bringen. Auch ein paar Bloggerkollegen sind derzeit in Russland unterwegs!

Ich habe in den letzten Tagen die Blogeinträge von Fabian, Jan und Jens verfolgt und muss sagen: Die russischen Straßen hätte ich mir insgesamt doch etwas besser vorgestellt. Manche Streckenabschnitte scheinen doch immer noch deutlich mehr „Offroad“ als asphaltiert zu sein. Fabian von autophorie.de beschreibt in seinem ersten Beitrag seiner Etappe vor allem das Problem der Schlaglöcher. In Russland sind diese nämlich deutlich tiefer und damit wesentlich schädlicher für Reifen und Fahrzeug als die im Verhältnis winzigen Schlaglöcher in Deutschland. Bei eng geplanten Tagesetappen über etwa teilweise 900 Kilometer ist da durchaus Konzentration gefragt. Im Gegensatz zu westlicheren Roadtrips gibts in Russland natürlich noch ein paar mehr mögliche Zwischenfälle. Fabian schreibt:

Trotz eines guten Starts direkt um 7:30 Uhr schienen sich schon mehrere Kreaturen gegen uns verschworen zu haben. Bereits kurz nach der Abfahrt verhinderten frei laufende Pferde, die die Straße blockierten oder Hunde (wohl eher Wölfe) die quer über eine vierspurige Straße einem Fahrrad hinterher jagten, die Weiterfahrt. Ganz zu schweigen von der Trans-Sibirischen Eisenbahn, die gleich doppelt ihre Vorfahrt ausnutze und den Konvoi aufhielt. Immerhin gab es ein schönes Bild, das wir so noch nicht im Kasten hatten.

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In einem Beitrag von Jens von rad-ab.com ist ein Bild einer fest installierten, betonierten Arbeitsbühne zu sehen! Hat dem Fahrzeug die Schotterpiste oder die Straßenkrater doch zu viel abverlangt, kann man sein Auto hier mehr oder weniger unterwegs reparieren…
Jens hat seine Erfahrungen in Kategorien eingeteilt und berichtet außerdem über die ihm begegneten russischen Tiere, Klischees und sogar die Besonderheiten des Himmels über Russland. Nach den anstrengenden Streckenetappen konnten die Blogger sich übrigens nicht einfach im Premiumhotel niederlassen. Klimaanlagen, ordentlich temperiertes Wasser oder moderne Einrichtungen sind in russischen Hotels nicht immer vorzufinden.

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Jan von auto-geil.de hat wieder für zahlreiche Fotos gesorgt, auf denen auch „tote Locations“ gut aussehen. In seinem Beitrag Tag3 – Vladivostok – Dalnerechensk gibt er ein erstes Statement zum Mazda3 ab:

Der Mazda3 schlägt sich soweit übrigens prächtig. Trotz einem bereits so schon mit extre Reserverad, großem Benzinkanister und anderem Tour-Equipment gefüllten Kofferraum haben wir unser Gepäck – mein Koffer ist wieder da – Hurra – locker verstauen können. Der Federungskomfort ist super, das kann ich auf jeden Fall beurteilen. Die Sitze sind auch gut, denn das lange Sitzen im Auto haben meine Knie und mein Rücken problemlos überstanden. Das Infotainment-Paket wurde mit einem BOSE-Lautsprecher-System aufgewertet, so dass Jens und ich schon eine Menge Spass hatten. Der Verbrauch von Jens lag bei 5.9 – meiner bei 6.6 l/100 km – NEFZ laut Mazda sind 5.1 Liter auf 100 Kilometer. Alles im grünen Bereich.

Das „Team Bielefeld“ hat mittlerweile schon ein Video über den Mazda3 und die Tour für ausfahrt.tv hochgeladen.
Dieser Beitrag war nur ein ganz grober Überblick, tolle Reise-Logs findet man auf in den Blogs der drei. Mehr auch überall unter dem Hashtag #mazdaroute3 !

Text: Matthias Luft, Fotos: Fabian Meßner, Autophorie

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