Motorboot Report?

Im Rahmen der Honda Power of Dreams Testtage in Mainz hatten Anja und ich nach unserer CR-V Fahrt die Gelegenheit eine 30-Minütige „letzte Runde“ mit einem von zwei 90 PS Honda Außenbordmotoren angetriebenen „Speedboat“ Auf dem Rhein zu drehen, bevor das Boot nach einer Woche voller Testtage aus dem Wasser geholt und verladen wurde.

Solche Boote sieht man relativ häufig, auch an den einschlägigen Urlaubsorten und denkt sich eigentlich jedes Mal „geil.“, so war es zumindest schon immer bei mir. Aus meiner Sicht bot das Boot eine Menge Platz – für etwa 10 Personen, also eher ein geräumiges Teil, Sitzplätze gibt es nicht, nur die Reling zum festhalten und sonst nichts.
Das Fahrerlebnis ist dann allerdings noch wesentlich intensiver, als es aus der Ferne aussieht. Spaß pur, eine (gefühlt) wahnsinns Geschwindigkeit und Beschleunigung, gut die Hälfte der Zeit ist das Boot in der Luft und setzt zwischendurch je nach Wellengang auf der Wasseroberfläche auf. Wenn man sich nicht mit beiden Händen festhält, hat man schlechte Chancen stehen zu bleiben. Der Fahrtwind scheint einem die Kontaktlinsen aus den Augen zu schieben, ganz schön beeindruckend, auch das Kurvenfahren, insbesondere mit den „driving skills“ des Fahrers von Honda.
Noch lustiger wurde das Marine-Erlebnis als der Fahrer zum Instructor wurde und das Steuer verlässt – „ich sag schon wenns falsch ist“. So schwer zu fahren ist so ein Teil gar nicht, man muss nur richtig viel und schnell Lenken und mit der anderen Hand Gas geben. Da alle Boote an diesem sonnigen Oktobersonntag in meinen Augen ohne System über die Breite Stelle auf Höhe des Hyatt Hotels des Rheins fuhren, hatte ich kurzzeitig Bedenken, dass man womöglich doch irgendwie zusammenstößt, insbesondere als ich „einfach zwischen den beiden großen (fahrenden) Booten mit einer vielfachen Geschwindigkeit durchfahren sollte. Im Endeffekt ist dann aber doch immer noch eine Menge Platz, nimmt man das Gas weg steht das Boot aufgrund des Wasserwiderstands sofort, es gibt also keinen Bremsweg o.Ä. Etwas radikaler als eine Vollbremsung im Auto.
Insgesamt eine Menge Spaß auf dem Rhein am letzten sonnigen Tag im Herbst – dieses Spaß-Boot kostet in dieser Ausführung übrigens etwa 70.000 Euro.

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