Nur noch so: Bremsen günstiger tauschen

audi a3 ATE bremsscheiben

Nach gut 80.000 Kilometern war es beim A3 erstmals soweit: Die Bremsbeläge neigen sich der Verschleißgrenze und müssen getauscht werden. Das teils deutliche Vibrieren des Lenkrads bei Bremsungen aus höheren Geschwindigkeiten schob ich auf die Bremsscheiben, die auch mitgetauscht wurden. Gut 600 Euro soll der Tausch von Bremsscheiben und -belägen an beiden Achsen bei Audi kosten. Deutlich günstiger geht es, wenn man sich die Teile online selbst kauft und sie bei einer freien Werkstatt einbauen lässt.

Schließlich hat beim örtlichen Audi-Zentrum sowieso meistens nur der Azubi geschraubt und der Meister, der als einziger Kontakt mit dem Kunden hat, weiß am Ende wieder nicht genau, was denn jetzt eigentlich wie repariert wurde. Das gilt zumindest für unsere Audi Zentrum in Bamberg. Ich untersütze dann lieber die kleine, lokale Werkstatt, zu der ich außerdem nur 3 Kilometer statt 13 zu fahren habe. Also ab zum Online-Teilemarkt!

Rexbo: Autoteile Onlineshop mit großer Auswahl und Filterfunktionen
Es gibt etliche Anbieter sowohl für neue als auch gebrauchte Teile. Gebrauchte Bremsen online zu shoppen ist relativ unklug, deshalb habe ich mich diesmal für den Autoteile Onlineshop Rexbo entschieden. Ein unschlagbarer Vorteil gut strukturierter Shops wie Rexbo ist, dass alle Teile direkt Fahrzeugmodellen zugeordnet sind. D.h. ich kann auf der Startseite mein genaues Pkw Modell eingeben, auch ohne die KBA-Nummern aus dem Fahrzeugschein bei der Hand zu haben. Nachdem ich meinen Audi A3 1.6 TDI aus 2010 ausgewählt habe, schlägt mir der Shop alle verfügbaren Teile vor. Rexbo ist übrigens schon 10 Jahre auf dem Markt, TÜV- und Trusted Shops zertifiziert und hat eine Auswahl von sage und schreibe 650.000 Teilen.

rexbo shop

Auf PR-Nummern zur Identifikation der Teile achten
Auf Nummer sicher geht man aber, wenn man die sog. „PR-Nummern“ (so nennen sie sich zumindest bei Modellen der VAG) vergleicht. Im Serviceheft und meist auch irgendwo direkt im Fahrzeug findet sich ein Aufkleber, auf dem mehrere Codes gelistet sind. Dabei bedeuten Codes von 1L(A-Z) bis 1Z(A-T) die Bremsen an der Vorderachse, 1K(A-Z) bis 2E(A-M) den Typ der Bremse an der Hinterachse. Vergleicht man diese mit den Teilen im Onlineshop, kann nichts mehr schief gehen und das Teil passt in jedem Fall. Und wenn nicht, ist es eigentlich halb so schlimm: Dank des Onlinekaufs hat der Kunde immer 14 Tage Widerrufsrecht und bleibt nicht auf einem falschen Teil sitzen.
Ich habe mich für die grundsoliden „Standardbremsen“ der Marke ATE entschieden, die in etliche Gebrauchtwagen eingebaut werden und teilweise auch mal von Audi serienmäßig verbaut wurden. Die Kosten für alle meine Teile belaufen sich gerade mal auf 192 Euro, wobei hier schon die hochwertigeren „ATE Powerdiscs“ und Bremsbeläge mit Verschleißkontakt inklusive sind. Rexbo bietet die Wahl aus etlichen Herstellern. Für ältere Autos / A3s könnte man also auch Bremsen eines anderen Fabrikats bekommen, die nur halb so viel kosten.

Bremsen in freier Werkstatt einbauen lassen
Bei unserer ländlich gelegenen Werkstatt hat man mir die Bremsen für 80 Euro eingebaut. Dafür geht das zwar nicht innerhalb von wenigen Stunden wie bei Audi, sondern ich habe den A3 ein paar Tage auf dem Hof abgestellt. Insgesamt komme ich also mit den relativ hochwertigen ATEs und dem Einbau auf 270 Euro, was weniger als die Hälfte des vom Audi-Zentrum veranschlagten Preises ist (der am Ende ja immer noch höher ist als geplant…) Es lohnt sich heutzutage also absolut, die (richtigen) Teile selbst online zu bestellen und nach einer freien Werkstatt zu suchen, die auch gerne mitgebrachte Teile einbaut. Eine andere Werkstatt einer Reifenkette hätte hierfür gut 200 Euro verlangt, was immer noch deutlich günstiger als Audi direkt gewesen wäre.

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Rexbo.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Guter Vergleich, natürlich kann man viel Geld sparen wenn man selbst etwas Zeit und Recherche investiert, machen leider nur die wenigsten, wohl aus Zeitgründen.

    Wer sich richtig gut auskennt, kauft sich die Teile selbst zusammen gebraucht oder vom Schrottplatz, da gehört aber natürlich etwas Know-How dazu und man muss schon erkennen können, ob eine Bremsscheibe z.B. „gut“ ist oder nicht, Risse hat oder nicht etc.

    Freie Werkstätten sind völlig in Ordnung, solange man zumindest keinen Neuwagen hat und nicht Probleme wegen der Garantie haben möchte, ist aber oft eher bei Leasing richtig problematisch.

    Wer suchet, der findet die richtige Werkstatt und sollte bei der auch bleiben, meine Meinung ;)

  2. Naja, ich habe einen Leasing Geschäfts – Neuwagen und darf mittlerweile sogar meine MarkenBremsen! mit in die Vertragswerkstatt bringen. Aber auch eine freie Werkstatt dürfte ich nutzen, die Grantie bleibt ganz normal bestehen.

    Der Vergleich bei meinem VW Touareg – Nur Material Bremsen vorne und hinten komplett:
    VW Vertragshändler: 1.700,- Euro
    Online Shop die Marke Textar: 695,- Euro

    Ich denke bei dem Unterschied erledigen sich so einige Zeitgründe, da der Unterschied mehr als 1 Tagessatz entspreicht ;-)

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