Mitgefahren: Flughafentransfer mit Blacklane

Blacklane vw phaeton

Vor ein paar Monaten habe ich bereits myDriver von Sixt vorgestellt. Schon etwas länger gibt es Blacklane, die ebenfalls ein Limousinen-Service-Vermittler sind. Vor ein paar Tagen habe ich nun auch Blacklane getestet, vom Frankfurter Flughafen bis nach Rüsselsheim. Beide Anbieter haben keine eigene Fahrzeugflotte sondern vermitteln online lokale Limousinenservices.

Am Donnerstag Abend sind meine Freundin und ich um 20.30 Uhr am Frankfurter Flughafen gelandet. Aus Malaga (30 Grad, Sonne) kommend setzten wir in Frankfurt (Starkregen, 12 Grad) auf. Ziel unserer Blacklane Fahrt sollte die Opel AG in Rüsselsheim sein, wo ich am Abend noch einen Astra GTC Testwagen abholen wollte.

Die Buchung der Fahrt tätigt man entweder auf blacklane.com oder über die schicke iPhone App. Für eine Strecke von etwa 17 Kilometern sollte der Preis in der günstigsten Klasse, der „Business Class“ knapp 45 EUR betragen. Business Class, das bedeutet bei Blacklane die Kategorie Mercedes Benz E-Klasse oder 5er BMW. Die First Class (S-Klasse, VW Phaeton) hätte man für knapp 68 EUR buchen können. Da ich mich am Flughafen abholen lassen wollte, beinhalten die Preise auch eine sog. „Meet and Greet“ Gebühr, in meinem Fall ungefähr 4 EUR. Dafür kann man dann im folgenden Onlinebuchungsvorgang auch festlegen, was auf dem Abholschild stehen soll, auch die Flugnummer und Hinweise für den Fahrer können hinterlegt werden. Gibt man als Abholort „Flughafen Frankfurt“ ein, wird als Abholort automatisch „Ausgang bei Gepäckausgabe“ vorgegeben. Soweit alles wunderbar.

blacklane buchungAls wir kurz nach der Landung unsere Koffer abholten, erreichte mich auch schon eine automatisierte SMS: „Ihr Fahrer Herr X, Telefon … ist angekommen“. Super, pünktlich war er schonmal. Gleich danach folgte ein Anruf vom ihm, es gebe wenige Parkmöglichkeiten und er warte „draußen ganz hinten“. Alles klar, also kein Meet and Greet am „Ausgang nach Gepäckausgabe“. Verlässt man diesen Ausgang, stehen etliche Taxen und Shuttlebusse für die Abholung von Passagieren bereit. Ein Herr mit Blacklane Schild war nicht zu sehen. Wir fragten uns, wo nun „ganz hinten“ ist und liefen erst einmal ein ganzen Stück weg vom Getummel, mit mehreren Gepäckstücken und bei kaltem Deutschlandwetter etwas unschön. Nach 2 weiteren Telefonaten mit dem Chauffeur fanden wir ihn, wir waren in die falsche Richtung gelaufen, er stand aber auch in 8ter Reihe bei seinem Wagen und war für uns nicht zu sehen. Wenn der Fahrer nicht direkt innen bei den anderen Abholern wartet, sollte eigentlich auch keine „Meet and Greet“-Gebühr erhoben werden.

Danach wieder Freude, statt der Business Class hatte er einen VW Phaeoton mitgebracht. Das entspricht einem Upgrade in die First Class. Dass er unsere Koffer sauber einlud war selbstverständlich. Mit dem Phaeton, Kennzeichen MTK, sauber, Neuwagengeruch und knapp 10.000 Kilometer auf der Uhr, ging es dann durch den Regen nach Rüsselsheim. Die Luftfederung sorgte für maximalen Schwebe-Komfort, meine Freundin war begeistert vom gewaltigen Platz- und Komfortangebot im Fond. Unser Fahrer war sehr freundlich, was man leider von den meisten Taxifahrern nur selten behaupten kann. Da ich nur eine ungefährer Hausnummer des Werkstores bei Opel wusste, war es auch kein Problem für ihn, kurz zu warten bis ich den richtigen Eingang zum Opel-Parkplatz gefunden hatte und meinen Testwagen übernehmen konnte.

Fazit: Blacklane hat gut funktioniert. Das Suchen des Fahrers am Flughafen hätten wir uns sparen können, das ist insgesamt aber eigentlich auch egal, da wir exakt in unserem Zeitplan geblieben sind. Ein Upgrade in die nächsthöhere Klasse gabs gratis. Ich habe die Fahrt online 3 Tage vorher gebucht. Das empfehle ich auch allen Blacklane-Buchern, denn kurz vor gewünschtem Fahrtbeginn kann oft nicht mehr die gewünschte Klasse verfügbar sein.

Text: Matthias Luft, Foto: Blacklane

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