Hondas neue, intelligente Adaptive Cruise Control

neuer honda crv 2015

Bei vielen Fahrern hat sich die adaptive Geschwindigkeitsregelung in den letzten Jahren etabliert. Eine gesetzte Geschwindigkeit wird gehalten und das System bremst autonom um den Abstand zum Vordermann zu gewährleisten. Hondas neue, intelligente Adaptive Cruise Control „i-ACC“ soll nun bereits das Ausscheren vorausfahrenden Verkehrs erkennen um früher und sanfter bremsen zu können.

Die neuste Generation des adaptiven Tempomaten ist in der Lage, das Einscheren anderer Fahrzeuge auf die eigene Fahrspur vorherzusagen und automatisch darauf zu reagieren. Wieder wird es die gängigste Kombination aus Kamera und Radar sein, die die Daten für die Berechnung von Abständen, Geschwindigkeiten und Reaktionen des Fahrzeugs liefern soll. Die Innovation liegt somit in der Software Hondas, die um anwendungsbezogene Forschung des typisch europäischen Fahrverhaltens erweitert wurde. Auch Relationen zwischen einzelnen Fahrzeugen sollen nun ausgewertet werden können. Durch die frühzeitige Vorhersage des Spurwechsels anderer Fahrzeuge soll das mit i-ACC ausgestattete Fahrzeug schnell, sicher und komfortabel reagieren können.

Aktuelle, herkömmliche ACC im Honda CR-V

Aktuelle, herkömmliche ACC im Honda CR-V

Viele adaptive Geschwindigkeitsregelsysteme bremsen erst, wenn ein Fahrzeug voraus auf derselben Spur erkannt wird. Häufig sind deshalb sehr starke Bremsungen nötig, die nicht nur zu Lasten des Fahrkomforts sondern auch der Effizienz gehen. i-ACC soll nun die Wahrscheinlichkeit des Einscherens anderer Fahrzeugen bis zu fünf Sekunden zuvor zu erkennen und eine besonders sanfte Bremsung, optimaler Weise zunächst mit einer Verringerung der Geschwindigkeit, einleiten.

i-ACC wird seine Premiere im neuen, europäischen Honda CR-V feiern, der für März 2015 erwartet wird. Voraussichtlich wird das System, wie bisher bei Honda üblich, (zunächst) nur in der höchsten Ausstattungsvariante Executive optional bestellbar sein. Je nach Hersteller variiert die Funktionalität von adaptiven Tempomaten derzeit noch stark von fehlenden Bremseingriffen bis hin zu geschmeidigem Stau-Folge-Fahren. Honda zeigte sich als einer der wenigen japanischen Hersteller recht früh fortschrittlich in Sachen Fahrerassistenz, so konnte die aktuelle Generation des CR-V nicht nur durch ihre ACC sondern auch durch bemerkenswert gut funktionierenden aktiven Lenkeingriffe (LKAS) überzeugen.

Fotos: Honda / Motoreport

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

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  3. meiner (1.6 4wd 9-gang-automatik ez 8/15 steht nur in der werkstatt. system kontrollieren ..lambda sonden kaputt . jetzt wieder system kontrollieren ACC … zum fahren sind die dinger nicht

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