Fotoshooting mit dem Opel Monza Concept

opel monza concept außen

Im Zuge des Opel OPC Performance Trainings hatten einige Autoblogger die Ehre, eine halbe Stunde zusammen in einem Raum mit dem Opel Monza Concept Car zu verbringen, der für Fotoaufnahmen bereitstand.

Kaum ein anderes Fahrzeug ist so viel unterwegs wie das Opel Monza Concept Car, seit es bei der IAA 2013 erstmals vorgestellt wurde. Natürlich nicht auf eigener Achse, sondern stets gut verpackt auf einem LKW. Den Monza Concept gibt es logischerweise nur einmal, und dieses eine Exemplar stand für Fotoaufnahmen auf dem Opel Testgelände in Dudenhofen in der Halle bereit, in der sonst ein Pendel Gewichte auf Autos fallen lässt, um Airbags zu testen. Versehentlich ausgelöst würde es zum Glück nicht.

opel monza concept

Im Design des Monza stecken die nach meinem Geschmack derzeit besten Elemente des Opel Designs, so z.B. das Tagfahrlicht, vielmehr aber das Design der Zukunft. Skulpturhafte Formen und Schwünge stehen im Mittelpunkt, auslaufenden Meereswellen sollen sie nachempfunden sein. Obwohl der Monza nur 1.31 Meter hoch ist, entstehen auf allen vier Sitzplätzen im Inneren keine Platzprobleme. Sozusagen dank des Sandwichs-Aufbaus findet die Batterie für den Elektroantrieb flexibel und sehr dünn im kompletten Fahrzeugboden Platz. Eine B-Säule gibt es nicht: „Wie die Flügel eines Kondors“ schwingen die Flügeltüren nach oben und öffnen damit auf die jeweilige Seite komplett hinten und vorne.

opel monza doors

Auch wenn ein Konzeptfahrzeug natürlich meist noch wenig mit Alltagstests am Hut hatte wird es aber mit den Türen nicht so ganz einfach: Die Parklücke sollte relativ breit sein, damit die Türen überhaupt richtig aufgeschwungen werden können. Optisch und technisch sowie für die Leichtbauweise sehr fein ist, dass die Fenster nicht geöffnet werden können, allerdings wird das vermutlich auch in 10 Jahren noch vielerorts zum Problem werden: Steht man 2025 an einer veralteten Parkhauseinfahrt, die noch nicht kontaktlos die Schranke öffnet, wird man weder Tür noch Fenster öffnen können. Wie auch immer: Bis dahin ist noch Zeit, Lösungen zu finden.

opel monza lights

Extrem praktisch dagegen finde ich die digitalen Außenspiegel: Die Fahrzeugaußenseite ist plan, es stehen keine Spiegel ab. Dafür sind links und rechts nahezu unsichtbar Kameras angebracht, die die beiden Seiten im Blick behalten. Ihr Videobild wird an den äußeren Rändern der Projektionsfläche, die das komplette Cockpit umfasst, dargestellt. Kein „mechanisches“ nach draußen durch die Scheibe schauen mehr. Dank der spannenden Projektionstechnologie im Cockpit können sämtliche Informationen gemeinsam oder separat, teils in 3D-Animationen, dargestellt werden.

opel monza concept interieur

Das fotografierte, erste Monza Conceptcar hat einen Elektromotor verbaut, mit dem es auch einige Meter aus der Garage gerollt ist. Auf der Freifläche stehend, besonders zusammen mit den „herkömmlichen“ Modellen, fällt ein weiterer Optik-Trick des Konzept-Monzas auf: Alle Scheiben sind abgedunkelt, auch die Frontscheibe. Das ist zwar auf deutschen Straßen derzeit noch nicht erlaubt, sieht aber super aus.

opel monza

Text / Fotos: Matthias Luft

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