Die Winterreifenzeit beginnt!

citroen ds3 continentalDer Norden wurde in den vergangenen Tagen noch durch ein mildes Hoch geschont, doch in Bayern mussten die meisten Autofahrer morgens schon wieder zum Eiskratzer greifen. Der Winter hält langsam aber sicher Einzug und für den Wechsel auf Winterreifen ist es nun höchste Zeit.

Warum überhaupt Winterreifen?
Dass sowieso zu wenig Schnee fällt oder man ja sehr vorsichtig ist sind zum Glück eher seltene Ausreden geworden. Der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen (oder zumindest geeignete Ganzjahresreifen) ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben! Das Profil und die Gummimischung von qualitativ hochwertigen Winterreifen bieten auf vereisten Fahrbahnen oder auf Schneematsch sehr viel mehr Sicherheit. Die Gummimischung der Sommerpneus verhärtet jedoch schon bei niedrigen Plusgraden und wird im Winter zu einem Risiko für alle Verkehrsteilnehmer. Und vor allem in jenen Regionen, in denen stark ansteigende Straßen keine Seltenheit sind, gibt es zu Winterreifen keine Alternative. Es stellt sich natürlich die Frage, ob die alten, eingelagerten Räder noch immer gut genug sind, oder ein neuer Satz gekauft werden muss.

Sind die alten Reifen noch in Ordnung?
Wurden die Winterreifen richtig eingelagert (optimal ist hier ein eine Halterung wie ein Reifenbaum) spricht erst einmal nichts gegen die Wiederverwendung. Vor der Montage sollte man die Gummis allerdings noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. Wenn nämlich Risse oder Dellen zu sehen sind, müssen sie in den meisten Fällen durch neue Reifen ersetzt werden. Auf die Profiltiefe ist wichtig: Mindestens 3 Millimeter sollten vorhanden sein, besser sind 4. Gesetzlich vorgeschrieben sind tatsächlich nur 1,6 Millimeter, die in tiefem Schnee allerdings nicht wirklich mehr für Traktion sorgen. Montiert man die Reifen selbst, sollte man noch daran denken, die besseren Reifen hinten und nicht vorne anzubringen.

Vorab informieren
Lokale Reifenhändler bieten zwar meist eine übersichtliche Auswahl an Winterreifen, in jedem Fall ist es aber ratsam, sich zumindest etwas vorab über aktuelle Modelle zu informieren. Neben beispielsweise dem ADAC bieten zahlreiche weitere Magazine ausführliche Testberichte an. Eine einfache Hilfe zur schnellen Orientierung ist außerdem das vor einiger Zeit eingeführte „EU-Reifenlabel“. Es muss auf jedem Reifen angebracht sein und gibt farblich gekennzeichnet Aufschluss über die wichtigsten Eigenschaften des Reifens: Die Nasshaftungs- und Effizienzklasse sowie die Geräuschentwicklung. Ratgeber zum Thema Reifenwechsel findet man auch auf wechseln.de.

Neues Fahrzeug? Versicherungsschutz checken!
Gerade wenn man viel und in Eile fährt, ist es im Winter umso schneller passiert: Man rutscht mit dem eigenen Fahrzeug auf zugeschneiten oder vereisten, glatten Straßen irgendwo dagegen. Das kann beispielsweise ein anderes Fahrzeug oder eine Leitplanke sein. Insbesondere bei neueren Fahrzeugen muss man den Schaden selbst tragen, wenn man keine Vollkaskoversicherung hat. Man sollte sich deshalb jetzt vorher informieren, bevor man im Winter auf den Kosten eines Schadens sitzen bleibt.

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