Car-Wellness: Basics zur Auto-Handwäsche

Autowaschanlagen oder Waschstraßen funktionieren schon recht. Der grobe Dreck ist weg, meistens werden am Ende eines Waschgangs jede Menge Wachs- oder Glanzmittelchen aufgesprüht, dass der Wagen auf den ersten Blick ordentlich funkelt. Fest steht aber: Felgen, Zwischenräume, Einstiegsleisten oder Scheiben werden nur dann richtig sauber, wenn man Hand anlegt und alles fein säuberlich per Mikrofasertuch putzt. Schöne Autos verdienen es, in den letzten Sonnenstrahlen des Jahres nochmal eingehend gepflegt zu werden…

Sinnvoll ist so eine „Generalüberholung“ nicht nur, weil das Auto dabei richtig sauber wird, sondern auch, da Sie auf Dauer auch dem Lack zugute kommt. Gummi-Bürsten mancher Waschanlagen können durchaus ihre Spuren hinterlassen. Zwei mal im Jahr lohnt Sie sich besonders: Im Frühjahr und im Herbst. Während nach dem Winter Salz an allen Ecken und Enden entfernt werden sollte, kann nach einer gründlichen Wäsche nach dem Sommer eine Wachsschicht für die kommende, salzige Jahreszeit aufgetragen werden.

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Ausstattung
Einen Wagen, vor allem einen halbwegs neuen, per Schwamm zu waschen und ihn mit einem Leder wie in den 60ern abzuledern geht natürlich gar nicht. Am besten verwendet man Mikrofasertücher verschiedener Arten: Sie sind deutlich schonender für den Lack und minimieren das Risiko von Kratzern. Auch zur Waschchemie gibt es die verschiedensten Meinungen: Von günstig über Sonax aus dem Baumarkt bis teuer gibt es eine gewaltige Auswahl. Es gibt Shampoos, die den Lack waschen und gleichzeitig eine Wachsschicht auftragen, andere entfernen alte Wachsschichten. Da das Angebot für Anfänger recht unüberschaubar ist, haben wir auf autoirrtum.de vor einiger Zeit ein paar Empfehlungen mit Produkten für die Grundausstattung zusammengefasst. Noch professionelleres Reinigungszubehör wie z.B. Bremsenreiniger und Reinigungsknete gibt es in Shops wie diesem hier.

Ablauf
SB-Waschboxen bieten zu wenig frequentierten Zeiten einen optimalen Wasch-Raum, denn gesetzlich ist es verboten, im eigenen Hof den Wagen zu waschen. Grundsätzlich gilt: Man reinigt von oben nach unten. Von wenig verschmutzten Stellen bis zu den teils mit Steinchen übersäten Radkästen. Von der SB-Box nutzt man nur den Hochdruckschlauch vorab und danach – für die Wäsche an sich hat man ein eigenes Waschmittel und Tücher dabei. Noch ein Tipp: Sein Auto sollte man immer nur im Schatten waschen – im Sommer kann Shampoo bei starker Sonneneinstrahlung antrocknen und teils unschöne Flecken hinterlassen.

Die_Wachsschicht_sitzt.

Wachsen & Versiegeln
Mit dem frisch gewaschenen Wagen hat man bei der Handwäsche noch einen großen Vorteil gegenüber Waschanlagen: Man kann den Lack selbst versiegeln. Das Ergebnis ist dann eigentlich immer besser als in der Waschstraße. Versiegeln geht genau wie das Waschen mit billig- oder Premiumprodukten. Aus dem Bereich der letzteren überzeugt uns seit Jahren die Marke Meguiars. Von den Amerikanern ist das Quick Wax und der Quick Detailer eine Besondere Empfehlung wert: Die Produkte werden nur aufgesprüht und verteilt – aufwändiges Polieren kann man sich damit sparen. Beim Audi A3 hielt eine sauber aufgetragene Schicht (Foto oben) durchaus den ganzen Winter über und sorgt nebenbei noch für einen beeindruckenden Glanz.

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