Beste Auslastung in Werken von BMW und Daimler

Die Auslastung in den europäischen Autofabriken steigt. BMW, Jaguar Land Rover und Daimler arbeiten besonders effizient – Fiat, Renault und Peugeot weniger.

Nach der Schließung einiger Frabriken in Eurpa zieht der Neuwagen-Absatz wieder an, die Auslastung in europäischen Automobilfabriken soll in diesem Jahr im Schnitt auf 70 Prozent steigen. Das berichtet die Automotive News Europe. Auch wenn die Auslastung im Vergleich zu 2013 nur geringfügig steigen soll, könnte sie europaweit bis 80% zulegen. Ab einer Auslastung zwischen 80 und 85% gelten Werke als profitabel.

Für 2014 ist die Schließung des Opels Werks in Bochum sowie der Ford Fabrik in Glenk (Belgien) geplant. Während bei den beiden Herstellern die Auslastungszahlen im letzten Jahr noch unter 60% lagen, möchten sie in den nächsten beiden Jahren Gewinne schreiben.

Laut Automotive News sehen die Zahlei insbesondere bei BMW sehr gut aus: Hier konnten die Werke zu fast 100% ausgelastet werden. Die Hohe Nachfrage nach den Modellen XJ und XF brachte auch Jaguar Land Rover eine Auslastung von über 90%. Daimler lastete seine europäischen Werke zu 80% aus, dicht gefolgt von Volkswagen.

Laut der Studie ist für einige Werke, die besonders schlecht ausgelastet sind, eine Schließung nicht unwahrscheinlich. Genannt werden Fiat Mirafori in Turin (16%), Renault Sandouville (18%) und PSA (Peugeot / Citroën, 22 %) Es gibt aber Hoffnung: In Turin Mirafori soll ab 2015 der neue Maserati SUV Levante gebaut werden, auch ein SUV für Alfa Romeo wird dort eventuell 2016 vom Band laufen. Besonders spannend wird es für PSA in Villaverde in Spanien: Hier soll der neue Cactus gebaut werden und der Bestand des Werks hängt entsprechend stark von dessem Erfolg ab.

Sofern verfügbar, sind Arbeitsplätze bei vorallem von Audi, BMW und Porsche bei Ingenieuren begehrt. Von den Zulieferern sind vor allem Continental gefolgt von ZF gefragt. Eine gute Übersicht über freie Stellen der gesamten Automobilindustire findet sich übrigens bei www.stepstone.de.

Quelle: autonews.com

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