Audi crosslane coupé feiert Debüt in Paris

Mit seiner Konzeptstudie Audi crosslane coupé weist Audi in den Bereichen Design, Fahrzeug- und Antriebskonzept den Weg in die Zukunft. Technik, Konstruktion und Design fusionieren auf eine neuartige Weise miteinander und deuten die Formensprache kommender Q-Modelle von Audi an.
Das Fahrzeugkonzept beschreitet mit einem Multimaterial Space Frame bei Gewicht, Kosten und energetischer Gesamtbilanz völlig neue Wege und ist eine Evolutionsstufe von Audi ultra – dem Leichtbauprinzip von Audi.


Ein innovativer und effizienter Plug-in-Hybrid Antrieb basierend auf einem eigens entwickelten 1,5 Liter Dreizylinder-TFSI und zwei E-Maschinen setzt mit einem Kraftstoffverbauch von nur 1,1 Liter pro 100 km und CO2-Emission von lediglich 26 Gramm pro km neue Maßstäbe.
Das Resultat ist ein urbanes Fahrzeug, das nicht zuletzt aufgrund seines herausnehmbaren Dachs und der maßgeschneiderten Dienstleistungen unter dem Schlagwort Audi connect junge, sportliche Kunden anspricht.

Wegweisendes Konzept: Der Multimaterial Space Frame

Der Multimaterial Space Frame des kompakten Audi crosslane coupé setzt sich aus drei Materialien zusammen – Aluminium, kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) und glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Das Concept Car wiegt leer etwa 1.390 Kilogramm, inklusive der großen Lithium-Ionen-Batterie.

 Die Aluminiumprofile bilden eine geschlossene, steife Struktur um die Fahrgast-zelle. Träger unter der Motorhaube verbinden den mittragenden Rahmen des Singleframe-Grills, der ebenfalls aus Aluminium gefertigt ist, mit der Fahrgast-zelle. Die vorderen und hinteren Crashstrukturen bestehen aus CFK, zu den tragenden CFK-Strukturen in der Fahrgastzelle gehören die Innenschweller, der Mitteltunnel, die Stirnwand und die Querträger im Bodenbereich. Flächige GFK-Bauteile mit partiellen CFK-Verstärkungen komplettieren das Karosseriekonzept.
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Audi ist davon überzeugt, dass der hochintegrierte Multimaterial Space Frame der richtige Weg in die Zukunft ist. Sein Gewicht liegt auf dem Niveau einer monolithischen Karosserie aus CFK. Bei den Kosten für den Kunden und in der energetischen Gesamtbilanz weist er ebenfalls überzeugende Vorteile auf.

Geometrisch klar: Das Interieurdesign

Das Interieurdesign des Audi crosslane coupé führt die Formensprache des Exterieurs mit seinen geometrisch klaren Grundkörpern fort, die Instrumenten-abdeckung und die Gitter der Luftausströmer beispielsweise greifen das Trapez-Thema auf. Die engen Spaltmaße und die dreidimensionalen Oberflächen spiegeln den kompromisslos hohen Qualitätsstandard von Audi wider.
Das beherrschende Material im Innenraum des Audi crosslane coupé ist CFK, das in unterschiedlichen Varianten zum Einsatz kommt. Bei der Hutze des Instrumententrägers etwa liegen die Fasern im Verbund in eine einzige Richtung orientiert, diese unidirektionale Ausrichtung ist ein Novum im Automobilbereich. Durch die unterschiedliche Verwendung von Klarlack sind die CFK-Teile teils etwas heller, teils etwas dunkler gehalten.

 

Innovativ: Das Dual-Mode Hybrid-Konzept

Der Plug-in-Hybridantrieb des Audi crosslane coupé, der die Bezeichnung Dual-Mode Hybrid trägt, ist so innovativ wie effizient. Er umfasst einen Verbrennungs-motor, zwei E-Maschinen und ein einstufiges Getriebe; die Systemleistung beträgt 130 kW (177 PS). Das Audi crosslane coupé spurtet in 8,6 Sekunden von null auf 100 km/h, im rein elektrischen Modus vergehen 9,8 Sekunden. Die Spitze ist bei 182 km/h erreicht. Der Kraftstoffverbrauch beträgt im Mittel nur 1,1 Liter pro 100 km, die CO2-Emission 26 Gramm pro km. Die Lithium-Ionen-Batterie gewährt mit ihren 17,4 kWh etwa 86 km elektrische Reichweite.
Als Verbrennungsmotor dient ein eigens entwickelter Dreizylinder-TFSI mit einem Hubraum von 1,5 Liter, er stellt 95 kW (130 PS) Leistung und 200 Nm Dreh-moment bereit. Der Dreizylinder ist mit einer E-Maschine (EM 1) verbunden, die primär als Starter und Generator fungiert. Sie erzeugt 50 kW (68 PS) Leistung und 210 Nm Drehmoment. Die elektrische Traktionsaufgabe übernimmt die zweite E-Maschine (EM 2) mit 85 kW (116 PS) und 250 Nm Drehmoment. Das Getriebe bietet die Möglichkeit, den Verbrennungsmotor samt Generator über eine Klauenkupplung mit dem restlichen Antriebsstrang zu koppeln.
Das Dual-Mode-Hybrid-Konzept ermöglicht unterschiedliche Betriebsmodi. Im Bereich von null bis 55 km/h erfolgt der Antrieb allein durch die EM 2, die nötige Energie kommt primär aus der Batterie. Im seriellen Betrieb erzeugen der Verbrennungsmotor und der Generator (EM 1) elektrische Energie, um die Batterie zu unterstützen, zu entlasten oder zu substituieren, falls sie leer ist.
Die E-Fahrt ist bis 130 km/h möglich. Ab etwa 55 km/h erlaubt das Antriebs-system, den TFSI samt dem Generator mit dem Antriebsstrang zu koppeln – in diesem Hybridbetrieb lassen sich die Aggregate sowohl Wirkungsgrad- als auch Performance-optimal kombinieren. Jenseits der 130 km/h erfolgt der Antrieb überwiegend durch den Dreizylinder, bei Bedarf kann ihn die EM 1 unterstützen.
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Der Fahrer des Audi crosslane coupé kann sich zwischen den Abstimmungen „cruise“ und „race“ entscheiden. Der „cruise“-Modus priorisiert das elektrische Fahren. Der Fahrer erlebt weder Schaltvorgänge noch wahrnehmbare Motor-starts. Wenn der TFSI läuft, passt seine Drehzahl stets zum gefahrenen Tempo, ohne Gummiband-Effekt. Der hohe Wirkungsgrad des Getriebes macht den Dual-Mode-Hybrid-Antrieb vor allem im urbanen Verkehr sehr effizient.

Fotos und Text: Audi

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