Assistenzsysteme des neuen Škoda Superb

skoda superb 2015

Gestern hat Škoda in Prag sein „bestes Auto aller Zeiten“ vorgestellt: Die dritte Generation des Superb, der mittlerweile ans Ende der automobilen Mittelklasse gerückt sein soll. Tatsächlich gibt es ab sofort eine große Fülle von fortschrittlichen Assistenzsystemen.

Im letzten Jahr stand der Superb im Punkt Fahrerassistenz etwas ungünstig da: Der Octavia RS, den wir Mitte 2014 im ausführlichen Fahrbericht vorgestellt haben, hatte in der niedrigeren Klasse schon fortschrittliche Assistenzsysteme an Bord, so z.B. eine Adaptive Cruise Control und einen aktiven Lenkassistent, den Lane Assist. Der Superb dagegen war bislang maximal mit einem klassischen Tempomat verfügbar, auch das große Touchscreen-Navi „Columbus“ aus dem Octavia – mit Sicherheit eines der Top Infotainmentlösungen derzeit auf dem Markt – war nicht im Superb verfügbar. Die wichtigsten, neuen Technologien des Superb im Überblick:

skoda superb 2015 interieur

Der neue Superb mit LTE-tauglichem Columbus-Infotainmentsystem

Fahrerassistenz

  • Eine Adaptive Cruise Control (ACC) hält das Fahrzeug auf Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug
  • Crew Protect Assist und Emergency Assist: „Fahrer und Beifahrer werden auf einen drohenden Unfall vorbereitet“. Was genau darunter zu verstehen ist, ist derzeit noch unklar. Denkbar sind aber Warnmanöver wie Bremsimpulse des Emergency Assist wie im neuen Passat. Der Superb bremst das Fahrzeug bis zum Stillstand ab, falls der Fahrer fahruntüchtig wird.
  • Lane Assist: Aktive Lenkunterstützung wie schon im Octavia, Golf oder auch Seat Leon längst verfügbar.
  • Traffic Jam Assist: Vermutlich ein selbstständiges Stau-Folgefahren
  • Blind Spot Detect (Toter-Winkel Assistent)
  • Rear Traffic Alert: Sozusagen eine erweiterte Park Distance Control, die mittels Radarsensoren im Heck beim Rückwärts-Ausparken herannahenden Verkehr erkennt
  • Driver Alert / Müdigkeitserkennung
  • Travel Assist mit Verkehrszeichenerkennung – zumindest die reine Verkehrszeichenerkennung war auch schon im Octavia verfügbar
  • Fernlichtassistent Light Assist und erweiterte Funktion Smart Light Assist (maskiertes Dauerfernlicht) über Bi-Xenonscheinwerfer
skoda octavia assistenz acc lane assist

ACC, Lane Assist und Verkehrszeichenerkennung im Octavia

Komfortsysteme

  • adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Chassis Control (DCC) inklusive Fahrprofilauswahl Driving Mode Select (Erstmals bei Škoda)
  • Neue Klimaanlagen, Dreizonen-Klimaautomatik
  • drahtlos beheizbare Frontscheibe
  • elektrische Heckklappe, steuerbar über sog. „virtuelles Pedal“
  • Die klassische Handbremse wird serienmäßig durch eine elektrische Parkbremse ersetzt
  • vier komplett neue Infotainmentsysteme auf Basis des modularen Infotainment-Baukastens (MIB) des Volkswagen Konzerns, das Top-System Columbus bietet auf Wunsch sogar einen Internetzugang via LTE.

Was sich in Sachen Raumangebot und Motoren getan hat, kann man ganz aktuell bei Autophorie nachlesen – ein Video von der Weltpremiere gibts bei Autogefühl.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

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